Lila, Lila blüht das Vergissmeinnicht

Montag. Es regnet. Mein Kopf schmerzt und das Wochenende ist leider, leider vorbei. Die Hochzeit von Chérie war echt super-schön. Ich war anfangs sehr nervös weil die Alexen und ich viel zu organisieren hatten. Es hat aber alles geklappt. Es war dann eine wundervolle Feier mit wahnsinnig netten Leuten und guter Stimmung. Mir hats sehr gefallen! Und jetzt sitz ich hier und hab fast etwas Heimweh. Die Hochzeit hat nämlich auf der Lenzerheide stattgefunden und dort war ich ja mal sowas wie heimisch. *pühü!* Ich vermiss sie, die Berge.
Giancarlo – unser Bartender – hat dann auch gemeint: „Dich sehe ich bestimmt bald wieder!“ Und ich sage: Ich möchte es hoffen!

Vanalia ist noch immer in den Ferien und das ist echt nervig. Auch sie vermisse ich unheimlich fest. Gibt es denn heute kein anderes Gefühl in mir drin? Nein, leider nein.

Grüsse,
Hasenherz

2 Gedanken zu “Lila, Lila blüht das Vergissmeinnicht

  1. “ […] our veins are thin, our rivers poisoned.
    we want the sweet meat.
    we want the young blood. “

    ( radiohead : hail to the thief : we suck young blood )

  2. Jahaa. Ich bin zurück. Bin ich das süsse Fleisch und das junge Blut? Habe mich eigentlich so gefühlt nach diesen erholsamen Tagen, nun aber in Kälteschockzustand gefallen und eher tiefkühlpizzamässig drauf.

    Habe sehr gute Bücher gelesen:
    Peter Stamms „An einem Tag wie diesem“ – mir gefällt diese lethargische Stimmung, obwohl es mir zu wenig weit geht. Die Aussparungen könnten auch in Feigheit wurzeln.

    Ian McEwans „Am Strand“ – die Geschichte ist sensationell simpel und doch so komplex – wie sie das Leben schreibt. Ich las es gerne, aber mich stört die seziererisch analytische Annäherung McEwans an die Wirklichkeit. Alles wird durch eine andere Sicht wieder relativiert, keine Fixpunkte, keine Inseln. Ich finde McEwan einen der grausamsten Autoren, den ich gelesen habe. Die Menschlichkeit zerfällt unter seinen Händen in tausend Teile und lässt sich nicht mehr wieder zusammenfügen. Ich bin bei der Lektüre seiner Bücher oft traurig und wütend zugleich.

    John Banvilles Die See – eines der besten Bücher, die ich seit langem gelesen habe. Fabelhafte Übersetzung von Christa Schuenke, virtuose Komposition, unaufdringlich menschlich und warm, gewaltige Sprachfertigkeit. Check it out. 4,5 Sterne von 5.

    Hunter S. Thompsons The Rum Diary – ich mag saufende Schriftsteller und Journis, die mit lauter Bekloppten rumhängen und immer eins auf die Fresse kriegen – ähnliche Stimmung wie in Djians Erogene Zone. Macht Lust auf Hochprozentiges.

    Hasenherz, habe dich schrecklich vermisst und meine Pelztiere freuen sich auf deine Pelztiere.
    Love.

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