Du

Du. Meine Heimat. Mein Heimkommen, mein Lachen, mein Ein und Alles. Auf dir beruht alle Freude, du bist die Grundlage für mein Glück. Ohne dich hätte ich nichts geschafft. Du bist da. Du schreist nicht, du jammerst nicht, du begegnest mir ungerührt. Du lässt mich los und lässt mich heimkehren. Du setzt mir keine Grenzen, du brauchst mich nicht für dein Glück. Du bindest mich nicht. Du verfolgst mich nicht. Du wartest nicht.

Du. Du bist mein Haus, mein Alltag, mein Licht. Du stehst für Wärme und Geborgenheit. Du bist Komplize und Freund. Du bist alles, was ich denken kann. Weil es dich gibt, kann ich im Galopp durch Zeiten reiten, kann Prinzessinnen aus Türmen retten, kann durch reissende Flüsse schwimmen, kann Drachen töten, kann gegen die ganze Welt antreten. Du lässt mich gehen.

Wenn ich zerzaust, entkräftet aber mit leuchtenden Augen glücklich heimkehre, öffnest du mir die Tür und lachst.

Du.

nicht allein

Alle sind leise, wenn du vom Dunkel sprichst
Die Welt verstummt, nur der Mond zieht seine Bahn
Wohin, wenn nicht dahin
Wo die Blumen blühen
Warum, wenn nicht darum
Wasser, das vom Felsen fällt

Du bist nicht allein
Heute nicht
und morgen
Möchten wir nicht alle, dass sich der Nebel lichtet?
Uns drehen, wie der Mond auf seiner Bahn
Im nächtlichen Zwielicht tanzen
Keine Zäune, keine Mauern

Alles ist still, wenn du vom Dunkel sprichst
Die Vögel am Himmel, die Wolken, der Wind
Ein Fuss vor den andern
Keine Spuren im Schnee
Nur Blicke, die sich zu Boden neigen
Mein Schatten für die Ewigkeit

Ohne Körper und ohne Geist

Sie waren drei Monaten – um genau zu sein, zwei Monaten und 24 Tage – zusammen. Sie hatten einen etwas drückenden Abend verbracht, er hatte gesagt, er sei nicht sicher, ob sie bei ihm übernachten könne, er sei sich seiner Gefühle nicht ganz klar. Sie hatte ihn angesehen, so als würde sie versuchen ihn nicht anzusehen. Sie nickte. Er dachte, er hätte die Überhand, er könnte sich am nächsten Tag melden und sie würde mit banger Stimme seinen Anruf entgegennehmen. Sie würde lachen, ganz ausser sich, wenn er ihr mitteilen würde, er sei sich nun doch (einigermassen) sicher. Stattdessen beantwortete sie seinen Anruf nicht. Er dachte sich nichts dabei und versuchte es abends wieder. Auch da – nichts. Nur ihre seltsam helle Stimme auf dem Anrufbeantworter. Er hängte auf, schreib stattdessen eine Nachricht. Gespielt cool, aber süss – wie er fand. Er sah, dass sie die Nachricht zweiundvierzig Minuten später gelesen hatte. Und antwortete nicht.
Er dachte, sie sei vielleicht noch etwas eingeschnappt, da er sie am Abend zuvor um dreiundzwanzig Uhr alleine heimgehen liess. Er dachte, sie würde wohl versuchen ihn etwas zappeln zu lassen. Er ging früh schlafen, um am nächsten Tag fit zu sein, er wollte zum Sport. Morgens hinterliess er eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, um ihr zu sagen, dass er zum Sport ginge und sie doch nachher auf ein Frühstück bei ihm vorbeischauen solle. Er hatte am Tag zuvor eingekauft. Sie hatten das schon einige Male so gemacht. Er ging zum Sport und wenn er nach Hause kam, sass sie schon auf den Stufen vor seinem Haus und rauchte. Er mochte das Bild von ihr, wie sie auf ihn wartet. Doch an diesem Tag fand er die Treppe leer vor. Er war sehr erstaunt darüber. Sie hatte auch keine Nachricht hinterlassen. Er schrieb erneut. Diesmal etwas stinkig aber doch versöhnlich. Sie las seine Nachricht diesmal erst drei Stunden später. Keine Reaktion. Da kam bei ihm das erste Mal Panik auf. Eine Panik, die ihn seit da begleitete.

Er stellte fest, dass er nicht genau wusste, wo sie wohnt. Sie waren immer bei ihm gewesen, da er fand, dass er ihre Mitbewohnerin noch nicht kennenlernen wolle. Ausserdem hätten sie bei ihm ihre Ruhe. Er musste zugeben, dass er es auch angenehmer fand, er fühlte sich einfach sicherer in seiner gewohnten Umgebung. Sie hatte ihm das Haus, wo sie wohnte, beim vorbeifahren mal gezeigt, doch er war sich nicht sicher, welches es genau war. Er hatte also keine Adresse. Nur eine Telefonnummer. Sie hatten auch nie Profile oder ähnliches ausgetauscht. Er fand das irgendwie postmodern lässig sich eben ohne das ganze digitale Drum und Dran anzunähern. Sie hatte nie danach gefragt. Als er nun zu suchen anfing, stellte er fest, dass er mit ihrem Vor- und Nachnamen nach der Nadel im Heuhaufen suchte. Sie hatte eine Allerweltsnamen. Zudem gab es eine halbwegs berühmte Snowboarderin mit dem selben Namen. Er suchte gründlich und fand nichts. Er schrieb erneut, diesmal ehrlich verzweifelt. Er rief an, mehr als einmal. Sie antwortete nicht. Er stellte fest, dass es immer länger ging, bis sie seine Nachrichten gelesen hatte. Manchmal dauerte es sogar Tage.

Er machte sich Sorgen, verfiel in eine tiefe Angst, dass jemand ihrer Familie die Nachrichten las, ihn jedoch nicht kannte. Und sie derweil im Spitalbett um ihr Leben kämpft. Doch er kam von dieser Erklärung ab. Wenn jemand anderer seine Nachrichten lesen würde, dann würde er irgendwann antworten. Auch, dass sie ihr Handy verloren haben könnte, verwarf er, da sie ja wusste, wo er wohnt.

Er fuhr mit dem Fahrrad frühmorgens zu dem Haus, von dem er dachte, dass es das ihrige sei. Niemand mit ihrem Namen war dort angeschrieben. Er suchte auch die Klingeln von den umliegenden Häusern ab, fand jedoch nichts. Er lungerte an einer Ecke rum, in der Hoffnung, sie würde aus einem der Häuser kommen, um zur Arbeit zu gehen. Sie kam aus keinem Haus.

Dann begann er damit, jeden Abend die Bar zu besuchen, in der sie sich kennengelernt hatten. Zudem alle anderen Orte, an die er sich erinnerte, über die sie mal erzählt hatte. Er rief auch bei der grossen Firma an, bei der sie arbeitete. Man sagte ihm, man gäbe keine Auskünfte über Mitarbeiter, als sich herausstellte, dass es verschiedene Mitarbeiterinnen mit dem selben Namen gab und er die Frage nach der genauen Abteilung nicht beantworten konnte.

In seltenen Fällen wich die Panik vollkommen der Wut. Diese Momente waren sehr befreiend, sie schmerzten weniger. Eine schmucklose Ratlosigkeit hatte sich in seinen Körper eingegraben. Seine Haut wurde mit den Tagen und Wochen grauer. Er konnte nicht verstehen, was passiert war, warum sie nicht mit ihm sprach. Anfänglich hatte er sich zurückgehalten mit den Anrufen und Nachrichten. Dann kam eine Phase der Raserei. Er rief sie ununterbrochen an. Zwei Tage später war die Nummer tot. Nun konnte er nicht mal mehr ihre helle Stimme auf dem Band hören. Er hätte sich am liebsten die eigene Faust ins Gesicht gepfeffert, war es doch das einzige, was ihm geblieben war.

Entscheidungsmuster

Was ich gestern ganz vergessen habe: Falls Du mal einen neuen Duft brauchst und keine Lust auf einen Supermarkt-von-der-Stange-Parfum hast, Du zufällig in Zürich bist und Dich zudem noch echt gut beraten lassen möchtest, dann geh dahin: Süskind Store. Ein echt super Laden mit super Leuten. Wenn Du mal Deinen eignen Duft kreieren möchtest oder einfach mal mit dem Mischen von Düften experimentieren willst, dann gibt es hier die Möglichkeit. Und wenn Du dann einen Workshop bei Till aussuchst, dann kann nix mehr schiefgehen. (Till ist nämlich einfach grossartig!)

Mein Vater schrieb mir vorgestern eine Mail. Du musst wissen, dass ich selten Kontakt zu ihm habe, da er immer irgendwo auf der Welt unterwegs ist und ein flatterhaftes Zigeuner-Herz sein eigen nennt. Er schreibt, dass wir oft in Mustern existieren und diese nicht hinterfragen und unsere Entscheidungen aus diesen Mustern heraus treffen, obwohl es sich anschicken würde diese Muster – gerade vor wichtigen Entscheidungen – zu hinterfragen. „Ich jedenfalls habe rückblickend auf so viele Jahre, enorm viele falsche Entscheide getroffen.“ Mich hat diese Mail gefreut. Ich lese darin auch sowas wie Bedauern, was ich nachvollziehen kann, was aber eigentlich gar nicht nötig ist. Wir machen alle Fehler. Das einzige Wichtige ist nur, wie wir heute damit umgehen. Ich hab dann zurückgeschrieben: „Du hast Recht, es ist nur nicht immer ganz einfach, wenn man mitten im Strudel der täglichen Kleinigkeiten steckt. Jeder ist fehlerhaft, das ist ja auch gar nicht schlimm. Hauptsache man trägt sein Herz immer mal wieder offen und versucht mit den Möglichkeiten, die sich gerade bieten, behutsam umzugehen.

In diesem Sinne, auf ein behutsames 2019, auf dass es mit Glück und Kraft gesegnet sein wird!

onions

One day I gonna make the onions cry

Laufmasche

Es war der Weihnachtstag und sie hatte den ganzen Vormittag damit verbracht, Geschenke einzupacken, sich zurechtzumachen, das Kleid auszusuchen, welches sie heute Abend wird tragen werden und der Vorspeise – eine Gemüseterrine – den letzten Schliff zu geben. Sie war nervös, denn sie wusste, dass er da sein würde. Er war der Mann ihrer Cousine und sie waren sich im Sommer das erste Mal begegnet. Es hatte harmlos begonnen, sie war schliesslich seit Jahren ungebunden und war sich der eine oder andere Flirt, auch mit verheirateten Männern, gewohnt. Ihre Cousine hatte sie dann gemeinsam zur Tankstelle geschickt, um Bier zu holen. Er hatte sie bei der Hand genommen, um sie über die Strasse zu ziehen. Es war eine einfache Geste, eine sehr kleine Geste, jedoch eine sehr vertraute. Dadurch hatte diese Geste etwas höllisch subversives, vereinbarendes, zementierendes, dass sie in dem Moment begriff, dass man sogar kleinste Gesten nicht mehr zurücknehmen kann, wenn sie in der Welt, dann leben sie ein Eigenleben. Auf dem Rückweg war ihr die Tüte mit dem Bier gerissen, sie lachten sehr, waren auch schon etwas angesäuselt, sie ging auf die Knie, er folgte ihr, beim aufstehen hielt sie sich an ihm fest und er küsste sie auf den Mund. Es war ein überraschend sanfter Kuss, sie hätte erwartet, dass er ungestümer küssen würde. Sie küssten sich lange und ihr wurde schwindelig. Sie setzten sich auf eine Parkbank und waren sprachlos. Sie redeten nicht. Auf dem Weg zurück wusste sie, dass das kein Ausrutscher war, keine schnelle Nummer, kein Fehler. Es war tiefer, würdevoller und vor allem sicher.

Ihren Gedanken nachhängend, setzte sie sich aufs Bett, streifte ein Strumpfhosenbein über ihren Fuss, betrachtete den schimmernden Stoff, die roten Nägel ihrer Füsse, die durch das feine Schwarz der Strumpfhose einen eigentümlich mysteriösen Charakter annahmen und streckte ihr Bein in die Luft. Sanft rollte sie die Nylons über ihre Waden, übers Knie, dann stand sie auf und rollte den Stoff – so vorsichtig es ihr nur möglich war – über ihre Oberschenkel nach oben. Sie hatte sich überlegt, ob sie halterlose Strümpfe wählen sollte, sie mochte die Vorstellung. Sie hatte die Idee aber verworfen, es war ein Weihnachtsfest und sogar ihr schien das etwas zu gewagt.

Zwei Tage später hatte er sie angerufen. Seine Stimme am Telefon klang fremd, kühl, distanziert. Sie dachte, er würde ihr sagen, dass er das nicht gewollt hat und ihr vorschlagen, es zu vergessen. Sie war erstaunt, dass er stattdessen ein Essen vorschlug. Nur sie zwei, um zu reden. Das war jetzt fast auf den Tag genau fünf Monate her und sie war einmal mehr erstaunt, dass sie kein schlechtes Gewissen hatte, dass sie reinen Herzens war. Es war grotesk und unendlich seltsam, aber es war da. Sie hatte es wegzuwischen versucht, sie hatte es auszulöschen versucht. Aber es war da.

Als sie in die Küche eilte, um die Gemüseterrine aus dem Kühlschrank zu holen, merkte sie nicht, wie eine kleine Unebenheit der Türschwelle eine Masche ihrer Strumpfhose beschädigte. Es war noch nicht sichtbar, aber es würde sichtbar werden und war unausweichlich. Die Masche würde sich einen Weg nach oben bahnen, würde über ihre Schenkel wandern und für alle sichtbar einen Makel darstellen, einen Fauxpas, den es – ab der Sekunde wo sie ihn feststellen werden wird – sofort zu beheben galt.

Hirn fressen?

Irgendwo hab ich gelesen, dass es pflanzenähnliche Lebewesen in der See gibt, die – wenn sie geboren werden – sowas wie ein Rückenmark haben oder ein Nervensystem. Somit irgendwie ein Hirn. Sie sind also jung und suchen sich einen Platz zum leben. Sobald sie diesen Platz gefunden haben, wo sie leben können, werden sie sesshaft. Nun, da sie sesshaft sind, lohnt sich ein Nervensystem nicht mehr, da es zu viel Energie braucht. Sie sind ja jetzt an dem Platz angekommen, an dem sie sich den Rest ihres Lebens aufhalten werden. Um also Energie zu sparen und nicht nur das, auch um Energie zu generieren, essen sie ihr Hirn. Denn ein Hirn braucht man nur, wenn man in Bewegung ist. Wer sesshaft ist, braucht kein Hirn.

Beweglichkeit braucht also Geist. Ich habe letzthin jemanden kennengelernt, dessen Beweglichkeit im Kopf ist aussergewöhnlich. Das unglaubliche daran ist, dass er mitten unter Seepflanzen lebt und gar nicht merkt, dass er der einzige mit Nervensystem, dass er der einzige unter ihnen ist, der sich – theoretisch – bewegen könnte. Ich habe mich gefragt, ob ich es ihm sagen soll. Aber was würde das bedeuten? Nehmen wir mal an, er würde mir glauben. Würde er mich nicht dafür hassen, dass ich ihm eine Erkenntnis beschert habe, die ihm gar nichts nützt? Oder aber er weiss es bereits, tief in sich drin verspürt er vielleicht einen kleinen Anflug von Wagemut und Verrücktheit. Vielleicht denkt er sich – in stillen Stunden – dass alles möglich ist. Dass es keine Grenzen gibt mit einem Hirn. Dass Beweglichkeit nicht bloss eine schöne Zugfahrt von Bern nach Luzern bedeutet. Gerne möchte ich mir vorstellen, wie er eines Tages einfach aus seinem Leben spaziert. Die Jacke nimmt, allen fröhlich einen schönen Tag wünscht und sich in Welten begibt. Keine hastig dahingeworfenen Präsentationen mehr, keine Einkaufslisten, kein flimmern eines Bildschirms morgens um sieben im stockdunkeln Büro. Keine Hasten, kein Hetzen, keine unerbittlich fahrenden Fahrstühle mehr, keine gläsernen Türen. Was stattdessen? Ruhe, Zeit, Bewegung im eigentlichen Sinne (die sich ja immer am stärksten in Momenten der Unbeweglichkeit zeigt), Graustufen ausloten. Einen Drink mit einem Schirmchen vielleicht. Vielleicht sogar am Strand. Gedanken über Sinn, über Unsinn, über alles, alles, alles, was noch nie war und was vielleicht auch nie sein wird, jedoch einen kleinen Gedankenfunken wert ist.

Aurevoir

Ich möchte Deinen Ton hören, morgens, wenn ich auf den Zug warte, abends an der Bushaltestelle oder aber, wenn – wie gestern – meine Freunde bei mir sind und ich während ich lache Dein Gesicht sehe. Ja, ich erinnere mich gut an diesen ersten Augenblick. Damals in der Arvenstube, wo Du mich angesehen hast mit dieser Wärme, die Dein Blick auszeichnet. Mir ist bewusst, dass Du der bist. Der, der für und von Begegnungen lebt. Der Welten auftut und sie wieder verschliesst. Der abhandenkommt und plötzlich auftaucht. Der spielend erobert und erobern lässt. Es ist mir bewusst, dass Du diese Sätze (solche wie: „Diese Begegnung ist nicht wie jede“) oft hörst und für Dich sind diese Begegnungen normal – natürlich immer mit dem Wissen um Unvergleichbarkeit jeder Begegnung. Und wenn Dein Gegenüber im so-was-ist-mir-noch-nie-passiert angekommen ist, bist Du schon Meilen weiter. Das alles weiss ich und wenn ich Dich beobachte, wie Du Dich unbeobachtet fühlst, wenn die Menschen nah bei Dir stehen, wenn Du sprichst und denkst und Hände schüttelst und sich ab und an ein Lächeln auf Deinem Gesicht ausbreitet, das immer auch die Augen erreicht, dann lache ich ein Bisschen in mich hinein. Da steht er also. In Deinem Stehen und Lächeln erreichst Du mein Herz und – was vielleicht aussergewöhnlicher ist – meine flatterhafte Seele.
„Es passt zu uns, exterritorial zu sein, zu schreiben, was man nicht schreibt, zu machen, was man nicht macht, diese Kühnheit, sie war noch unausgewickelt, immer unser Milieu, und nun stehen wir wieder mitten darin und leben. “

Sollte meine Stimme die ewigen Jagdgründe erreichen, dann möchte ich einzig dies übermitteln: Aus tiefstem Herzen und mit grosser Freude – Du sollst leben. Aurevoir!

Zur Erinnerung