Flughäfen

Ich mag fliegen nicht, jedoch mag ich Flughäfen. Man begegnet Menschen, die sich ausserhalb ihrer Komfortzone befinden, sich nervös, freudig, genervt, aufgeregt bewegen und plötzlich zu reden beginnen. Man erhält kurze Einblicke in Leben, in Wahrheiten. Und weil man sich hier bloss flüchtig begegnet, ein paar Stunden später ist man bereits auf der ganzen Welt vestreut, teilt man vorbehaltloser seine Geschichten. Trifft man jemanden, den man kennt, auf einem Flughafen, ist die Begrüssung freudiger, offener. Ungläubig schreit man „Was? Du hier!“ quer durch die Halle und man fühlt sich dabei fast so, als hätte man eine fremde Insel entdeckt fern der Heimat.

Flughäfen sind das Sinnbild für Freiheit, Sicherheit und Möglichkeiten.

„Wohin fliegst du heute? Woher kommst du? Sind dort die Hügel grün?“ möchte man fragen. Man lächelt leise und versucht nach vorne zu denken und die Erinnerung hinter sich zu lassen.

Der Kaffee aus dem Becher ist zu heiss gebrüht, schmeckt seltsam fremd, hinter mir spricht jemand in einer mir unbekannten Sprache mit seinem Kind. Der Himmel ist wolkenverhangen, man hofft auf das Ausbleiben des Gewitters.

Ich denke mich an den Ort, den ich nicht kenne, der bald meine Wirklichkeit sein wird. Liegen dort die Steine ebenfalls aufeinander? Haben dort die Leute auch Grübchen, wenn sie lachen? Riecht es nach Moos und Torf?

Scheppernd wird darauf hingewiesen, man solle sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen.

Ein Mann eilt an mir vorbei. Er scheint sich beeilen zu müssen, um an einen Ort zu kommen, der vielleicht schöner ist oder blauer. Wird er bald das Meer riechen? Ich weiss es nicht.

Surreal, but nice

Was für ein Wochenende! Wir waren nahe der Berge in einem kleinen, verwunschenen Haus. Der Boden knarzte beim Gehen und draussen fiel Schnee. Wir haben diskutiert, manchmal gestritten, verschlungene Themen behandelt, gelacht, geblödelt, haben Stille ausgehalten, sind eingeschlafen, aufgewacht und haben weiter geredet, uns Lektüre empfohlen, uns gegenseitig bestärkt und sind in uns versunken.

Amici veri sono come meloni / di cento ne trovi due buoni

Amici veri sono come meloni / di cento ne trovi due buoni

Am Bahnhof haben wir uns dann getrennt, der Abschied war seltsam schwer, als hätten wir miteinander einen Monat in der Wildnis verbracht. Was für eine lustige, aussergewöhnliche Truppe, was für erhellende Gesprächspartner, was für besondere Menschen!

Zu Hause hab ich dann – geistig müde aber zufrieden – einen Film gesucht, der leicht ist und die gute Laune anhalten lässt. Ich habe also Notting Hill geschaut. Ich war der festen Überzeugung, dass ich den Film bereits schon einige Male gesehen habe, musste jedoch feststellen, dass dem nicht so ist. Noch überraschender war, dass ich gerade vor Kurzem mit zwei Zitaten aus dem Film konfrontiert war, es jedoch nicht bemerkt hatte, da ich ja – wie gesagt – den Film noch nie gesehen hatte. Diese zwei:

  • Surreal, but nice.
  • After all, I’m just a girl, standing in front of a boy, asking him to love her.

Alles in allem also ein sehr erhellendes und auch ein ungewöhnliches Wochenende. Oder soll ich sagen: Surreal, but nice?

I’ve been through the desert on a horse with no name

Setz dich. Konzentrier dich. Atme.
Nimm dir einen Stift, wähle eine Farbe, vor dir liegt leeres Papier.
Schliess die Tür, stell beide Füsse auf den Boden, drück den Rücken durch.
Lass Licht ins Zimmer, nimm einen Schluck kaltes Wasser aus einem sauberen Glas.
Atme. Schliess die Augen und horch in dich hinein. Versuch das Gefühl einzufangen, das lose Ende zu erhaschen. Was genau ist es? Lass dich tiefer sinken.
Nicht aufgeben. Hör deinem Herz zu, wie es schlägt. Denk dich noch tiefer, lass die Gedanken nicht abschweifen. Lass Bilder aufsteigen. Wie genau fühlt es sich an? Beschreib es, versuch es zu umreissen. Atme.

Es ist, als ob ich Fruchtgelée gegen eine kalte Eisentüre geworfen hätte und nun dabei zusehe, wie sich die rote gallertartige Konsistenz langsam zum Boden hin bewegt. Zäh, eine Spur hinterlassend, wabernd, tropfend, klebend und dennoch nicht haftend.

Es ist, als ob ich einen Tag lang – ich bin früh morgens bei Sonnenaufgang gestartet – einen Berg hochgelaufen bin. Ich bin ausser Atem und meiner Kraft beraubt oben auf dem Gipfel angekommen, habe der Kuppe entgegengefiebert und dann, als der Berg den Blick freigibt, sehe ich… nichts. Nebel. Oder Bäume. Oder Wolken. Aber nichts, was die Anstrengung hätte rechtfertigen können. Und es wird mir klar, dass ich den Weg mehr hätte geniessen sollen, dass ich mehr hätte innehalten sollen, denn auf dem Weg gab es schöne Punkte, die ich aber zu hastig hinter mir gelassen habe, weil ich den Gipfel erreichen wollte. Ich frage mich jetzt, warum. Denn niemand hat mir eine Aussicht versprochen.

Es ist, als ob man ins Leere tritt. Als ob es nichts zu hoffen, zu freuen, nichts zu sehnen gäbe. Es ist, als hätte ich auf etwas gewartet, das nicht existiert. Man kann beim besten Willen nicht sagen, worauf genau.

Es ist, als ob man das lose Ende des Fadens einfach nicht zu fassen kriegt. Als würde es einem entgleiten. Durch die Finger rinnen. Abfliessen, in Luft auflösen. Und ich frage mich, ob es das alles wert ist. Ob ich selbst überhaupt einen Wert habe. Ob da nicht einfach Leere ist. Ob man ein Echo hören, wenn man hineinrufen würde. Ob es hohl ist, ob es überhaupt jemals etwas enthalten hat.

Es ist, als ob man Feuerwerk oder Inferno erwartet hätte, da aber nur Stille ist. Sprachlosigkeit und Stille.
Man fragt sich, ob man stark ist. Ob man stark genug ist. Ob man gegen das Nichts gefeit ist. Im All hört dich niemand schreien.

Setz dich. Konzentrier dich. Atme. Fokus würde helfen.

D Chatz gaat uf Walliselle

Letzte Woche ist mal wieder wahnsinnig viel passiert, es scheint, als lebte ich gerade drei Leben gleichzeitig. Es ist schwierig sich an alles zu erinnern, so wie man sich erinnern sollte. Sorgfältig. Deshalb – liebes Hasenherz der Zukunft – hier die Liste der Kalenderwoche 13:

  • Sonntag: Ein langer, schöner Tag Improvisationstheater. Rrrrrrrrrrrrrendering! Formvollendet, formschön. Sket-ching!
  • Montag: Präsentation eines privaten Projekts. Zustimmung und Anerkennung.
  • Dienstag: Ein unvermuteter Abend mit Fussballmatch, Bier und zwei sehr speziellen Gesprächen. Über Liebe und Anziehung den den ganzen Kram. Das erste Gespräch war sehr warm, sehr versöhnlich und entwaffnend offen. Das zweite Gespräch war überraschend, relativ kalt und dennoch mit einem gewissen Unterton versehen. Im Stil von: Ich zeige Dir mein kaltes Herz und obwohl es kalt ist, ist es dennoch mein Herz.
  • Mittwoch: Ein verblüffend schöner Abend. Mit Hipster-Bar, Sushi-Dinner und Jazz-Konzert. Dieser Abend hat mal wieder gezeigt, dass sich Andersartigkeiten und Klischees doch überwinden lassen. Mit Offenheit und Neugierde ist alles möglich.
  • Donnerstag: Ein wunderschöner Tag mit meinem Herrn Neffen am See. Picknick, Glacé und gaaaaanz viel rennen. Danach ein ganz anderer und dennoch sehr netter Abend. Spröder als Mittwoch – erstaunlicherweise. Aber auch hier gilt: Mit Zuneigung überwindet man sogar heikle Glaubensfragen. Dass ich an den Zufall und das Chaos glaube und keinen Sinn erkennen kann, ist nicht einfach zu akzeptieren für jemanden, der spirituell veranlagt ist.
  • Freitag: Herzerfrischende Therapie-Stuhl Session im Büro. Danach ein lustiger und unverhoffter Spaziergang nach Wallisellen bei schönster Frühlingsluft. (Aazelle, Bölle schelle, d Chatz gaat uf Walliselle, chunt si wider hei, hät si chrummi Bei, piff, paff, puff und du bisch ehr und redlich duss.) Danach endlich: Heimkommen. Mit grosser Wärme empfangen werden. Lachen, Spaghetti-Plausch und lange schlafen.
  • Samstag: Ein echt guter und sehr schwerer Escape Room im Technorama Winterthur. Danach Winterthur von seiner schönsten Seite: Draussen sitzen, Sonne tanken, seltsame Biere trinken, rumspinnen und doch gute Gespräche führen. Krönender Abschluss war dann die Einweihung von Häschens Terrasse.

In diesem Sinne: Auf eine neue Woche, ein Hoch auf Woche 14!

No, you still don’t like to leave

Heute war ein schwieriger Tag. In der Nacht hat mich eine echt fiese Variante des Alptraums heimgesucht, der mich seit ich denken kann begleitet. Das Gefühl danach ist hässlich. Und verfolgt mich meist den ganzen Tag. Zudem war ich etwas psychokatrig von der letzten Woche. Keine gute Kombination.

Ich habe am Morgen also gemalt und meinen schwermütigen Gedanken nachgehangen. Dann wurde ich an den Pfäffikersee kutschiert, hatte während der Fahrt ein gutes, aber schwieriges Gespräch, was auch noch seinen Teil zur verzwickten Stimmung beitrug. Zuletzt dann noch eine Nachricht im Postfach, die ich nicht einordnen konnte und die sich verklausuliert angefühlt hat. Dann – als ich alleine war und mir die wunderbarste Frühlingssonne ins Gesicht schien – hab ich mich dagegen entschieden. Ich habe einen tiefen Atemzug genommen, hörbar ausgeatmet und hab mich für Heiterkeit entschieden. Manchmal muss man Dinge hinter sich lassen. Einfach aufhören. Einfach loslassen.

Später dann bin ich auf den Lindenhof rauf, hab über die Stadt geblickt, hab diese innere Wärme aufsteigen fühlen. Meine Füsse haben zur Musik gewippt und ich fühlte wie sich ein Grinsen über meinem Gesicht ausbreitet. Ich habe mir vorgestellt, wie ich bald mit jemandem hier oben ein interessantes Gespräch führen werde. Ich hatte keine bestimmte Person vor Augen. Es war mehr so ein Gefühl der Zuversicht, dass irgendjemand gern mit mir auf dem Lindenhof sitzen wird und wir ein angeregtes Gespräch führen werden. So eins, wo man lacht und ein bisschen streitet und dann gedankenverloren über die von der Abendsonne beschienene Stadt blickt und sagt „Du hast natürlich Recht. Wie immer hast Du Recht.“. Und der andere ein Geräusch der belustigten Zustimmung von sich gibt und seine Augen ebenfalls über die Stadt streifen lässt im Wissen, dass das ein guter Abend ist.

Hasenviech - ohne Humor

No, you still don’t like to leave, before the end of the show

 

Versuch einer Ode an Gazelle

Am Freitagabend, als ich sehr erschöpft von einer sehr anstrengenden Arbeitswoche Richtung Opernhaus ging, um dort das grandiose Ballett „Bella Figura“ anzuschauen, roch ich ihn das erste Mal, den Frühling. Ich weiss, es ist bloss ein Vorbote, es wird nochmal kalt werden, doch das, was diese Tage riechbar ist, dieses Auftauen des Bodens, diese etwas wärmere Luft, löst in mir ein Gefühl von Aufbruch, Glück und unfassbarer Zuversicht aus. Und auch etwas, was sich wie Verlangen nach Wanderlust, sehnsüchtiges Innehalten, furchtvolles Vertrauen anfühlt. Als ob ich ein Schiff besteigen würde, welches mich quer über den Atlantik führen wird, worauf ich seit Jahren hingearbeitet habe, jetzt aber, da ich die blanken Bretter hoch zum Schiff beschreite, fühle ich plötzlich eine innere Zerrissenheit, als ob ich wieder umdrehen wollen würde, nach Hause gehen, auch wenn es das zu Hause längst nicht mehr gibt.

Seit ein paar Tagen versuche ich mich in Worten über „Gazelle“. Gazelle ist ein Mensch, den ich vor ein paar Monaten besser kennenlernte, der mich fasziniert, da er was ganz sonderbares an sich hat. Es will mir nicht ganz gelingen, da Gazelle in einer sehr eigentümlichen Weise nicht ganz fassbar ist. Er ist einer dieser Menschen, der beim Gegenüber innert kürzester Zeit grosses Wohlbefinden, noch grössere Nähe und viel Vertrauen auslöst. Es passiert also, dass man Gazelle beim ersten Treffen bereits sein Leben ausbreitet, wie man eine Landkarte auf dem Tisch ausbreitet. Ohne Bewusstsein darüber, dass man Gazelle ja gar nicht kennt. Man könnte ihn mit einer Art Raubtier vergleichen, dessen Waffe aber ein Gift ist, ein irisierender Nebel, der beim Opfer das Gefühl von Wohlgefallen und Behagen auslöst. Gazelle kann einem also den Hals umdrehen und man würde dabei glücklich lächeln.

Wer bist Du? Warum tust Du, was Du tust? Weshalb umfasst du mich so sehr mit Freundlichkeit und Nähe, wenn doch Dein Wunsch ist, mich auf Distanz zu halten? Wenn Du doch willst, dass Dir niemand zu nahe kommt, wenn Du doch in Wirklichkeit kein Interesse an Vertrautheit hast? Als ob Du sagen wollen würdest, „Du kannst Dich gerne vollständig vor mir ausziehen, ich aber meinerseits ziehe noch eine Regenjacke über all meine Schichten an, das ist meine Form der Blösse“.

Ich versuche immer mal wieder den Nebel wegzuwischen und dahinter zu blicken. Wer bist Du? Warum tust Du, was Du tust? In den seltenen Momenten, in denen mir das gelingt, sehe ich noch viel seltsameres. Verlorenheit, Stärke, Macht, Beherrschtheit, Durchsetzungskraft, Schmerz, kindlicher Lebenshunger, trainierte Seelenruhe, stoisches Selbstbewusstsein gepaart mit einer glühenden, zerstörerischen und liebreizenden Verletzlichkeit, die ich so noch nie gesehen habe. Das erste Mal, als ich all dies einen kurzen Augenblick wahrnehmen durfte, war ich mich nicht mehr sicher, ob ich Gazelle mag. Es war einigermassen bedrohlich und es hat mich (natürlich) sehr neugierig gemacht. Wer bist Du? Warum tust Du, was Du tust? Jetzt, da ich mich daran gewöhnt habe, ab und zu hinter den Vorhang zu blicken, weiss ich, dass ich Gazelle mag, dass es aber auch fragil ist, dass es wohl noch tausend Schichten gibt, die ich nicht sehe, nicht kenne, vielleicht auch nie kennenlernen werde, dass ich mich auf Überraschungen gefasst machen muss. Gazelle macht es mir also nicht einfach, er wird sogar etwas kratzbürstig, wenn er merkt, dass man versucht mehr über ihn zu erfahren. Um so ungewöhnlicher, dass Gazelle es zulässt, dass ich versuchen darf, ihn kennenzulernen.

Wer bist Du? Warum tust Du, was Du tust? Dazwischen aber – und dies bringt Gazelle ihren Namen ein – diese tänzelnde Fröhlichkeit, diese grazile Verspieltheit, dieses ansteckende Lachen, diese charmante Leichtigkeit, diese ehrliche Zugeneigtheit, diese komplizenhafte Zartheit.
Ja, ich mag Gazelle, ich mag Gazelle sehr.

So viel Hölle, so viel Paradies

Oskar Kokoschka: Pieta

Oskar Kokoschka: Pietà (Plakat für die internationale Kunstschau Wien, 1909)

Niemals zuvor habe ich so viel Krampf, so viel Hölle, so viel Paradies gekostet.“ (Alma Mahler über ihre Beziehung zu Oskar Kokoschka)

Heute war ich im Kunsthaus Zürich und habe mir die Ausstellung zu Oskar Kokoschka angesehen. Zum Glück war ich früh da. Als ich ging, enterten gerade riesige Menschengruppen den Eingangsbereich, schupsten sich, stiessen sich Regenschirme in die Kniebeugen, riefen laut, schimpften und muteten ganz grässlich an. Ein weiterer Vorteil, wenn man zu den Frühaufstehern gehört (was ich ja seit neustem tue). Die Ausstellung selbst aber war sehr sehenswert. Mit sechzehn Jahren hatte ich meine erste Begegnung mit den Gemälden von Kokoschka im Rahmen der Ausstellung „Entartet“ in Berlin gehabt. Eine Ausstellung über die verfolgten Künstler des zweiten Weltkriegs, deren Kunst vom Nazi-Regime als „Entartete Kunst“ bezeichnet wurde. Es war also auch ein Wiedersehen nach langer Zeit. Kokoschka und ich.

Es hatte auch ein Nachbildung der lebensgrossen Puppe, die Kokoschka nach dem Vorbild von Alma Mahler anfertigen liess, da sie ihn verlassen hatte. Nachdem er die Puppe hunderte Male gezeichnet hatte, sie überall hin mitnahm, sogar ins Café, fand sie ein fulminantes Ende.
Oskar Kokoschka: „Endlich habe ich mich entschlossen, sie zu vernichten. Die Puppe hatte mir die Leidenschaft gänzlich ausgetrieben. Ich machte also ein großes Champagner-Fest mit Kammermusik, während dessen mein Kammermädchen Hulda die Puppe mit all ihren schönen Kleidern zum letzten Mal vorführte. Als der Morgen graute – ich war wie alle anderen sehr betrunken – habe ich im Garten der Puppe den Kopf abgehackt und eine Flasche Rotwein darüber zerschlagen. Am nächsten Tag schauten ein paar Polizisten zufällig durch das Gartentor, erblickten wie sie meinten den blut überströmten Körper einer nackten Frau, und stürzten in der Verdächtigung eines Liebesmordes ins Haus hinein. Genau genommen war es das auch, denn an jenem Abend hab ich die Alma ermordet…

Auch ein Weg der Bewältigung, nicht wahr? Da sind Badana und ich gerade harmlos, die das Bildnis von verflossene Liebhabern am Strand von Odessa begraben oder aber in die Alster werfen.