So Long, and Thanks for All the Fish

Linde

Eine einsame Linde auf einem Hügel im Sommer mit Kühen.

Heute bin ich in einen eiskalten Brunnen gehüpft, um mich abzukühlen. Mit all meinen Kleidern an. Lustig war, dass ich eine weisse Leinenhose trug und der Heimweg dann bizz peinlich war. Jänu.

Meine Welt ist eine andere geworden. Wenn ich polemisch wäre, würde ich eine Aufzählung machen. In diesem Stil:
Ich hab eine Sucht aufgegeben, mein Job trieb mich in den Wahnsinn, mir wurde erneut eine Krankheit diagnostiziert und ich bin noch immer nicht frei von Angst. Diese korinthenkackig kleinkarierte Angst, die mich verstummen lässt und mir das Leben so grau schattiert, matt und neblig macht.

So mach ich also mit mir selbst einen Deal: Alle zwei bis drei Tage lass ich sie hinter mir, die Angst. Und hoffe, dass sich ab und an was in mein Blickfeld schiebt, das der Aufmerksamkeit würdig ist.

Heute zum Beispiel: Die Linden! Endlich liegt ihr süsser Duft in der Luft!

2 Gedanken zu “So Long, and Thanks for All the Fish

  1. Skinnydipping, Bewerbung an „Meine Sünden“, Workgroup-Meetings an faulen Sonntagen, Berge von Beeren verschlingen und literweise klares Wasser aus sauberen Gläsern trinken. Alles gegen die Angst und für die Linden!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s