Loblied auf den absurden und mystischen Edward Gorey

Edward Gorey (mein Lieblingsillustrator) sagte einmal: „Mein einziges Motto lautet: Verlass das Haus nie ohne ein Buch.“ Sein Motto ist auch mein Motto und so steige ich jeden Tag in die S-Bahn ein – in der Tasche ein Buch. Momentan gerade: „Superhero“ von Anthony McCarten.
http://www.buch.ch/shop/bch_buc_startseite/suchartikel/superhero/anthony_mccarten/ISBN3-257-06575-2/ID14235078.html?jumpId=216058

Ein Roman, drehbuchartig geschrieben, voller Komik und eigenwilliger Bilder. Echt cool.

Apropos Edward Gorey: Im November dieses Jahres wird beim Diogenes Verlag endlich (endlich!) wieder ein Buch von Gorey erscheinen. Nämlich „The Lugubrious Library“. Zehn Bände im Schuber. Darauf freue ich mich kolossal. Denn es gibt niemanden, der Edward das Wasser reichen könnte. Darum: Gehet hin (dann im November) und kauft das Ding, es ist jeden Franken wert (86.00 Fr.). Am Besten aber, bestellt ihr es jetzt schon – hier der Link:
http://www.buch.ch/shop/bch_buc_startseite/suchartikel/the_lugubrious_library/edward_gorey/ISBN3-257-02091-0/ID14571862.html?jumpId=218008

Vanity Fair, New York sagt: „Dark masterpieces of surreal morality.“

Goreyesque Grüsse,
Hasenherz

4 Gedanken zu “Loblied auf den absurden und mystischen Edward Gorey

  1. Für all diejenigen, die den Autor einmal live erleben wollen, Anthony McCarten ist im Juni auf Lesereise in Deutschland, der Schweiz und Österreich.

  2. Genau! Und es lohnt sich den Autor anzuschauen. Er ist nämlich ziemlich attraktiv…
    Und hier das magische Datum:
    18. Juni 2007 Zürich
    20.00 Uhr, Schauspielhaus Pfauen
    Rämistr. 34
    Moderation: Peer Teuwsen

  3. dann werd ich wohl den abendverkauf abtauschen müssen…
    hab zwar noch nie was von ihm gelesen und hab den namen auch nicht gekannt (ach du schande) aber dafür kann man ja googeln und im magazin steht noch was er mag und was nicht. sollen wir ihm was kochen?

  4. Hat der Moderator nicht auch ein Buch geschrieben? Irgendwas mit Pferden oder Vätern oder so. Ich lese gerade „Zweier ohne“ von Dirk Kurbjuweit:

    „Im Gras lag ein Bündel. Wir machten zwei Schritte darauf zu, und ich sah, dass es ein Mensch war, mit langen Haaren, eine Frau. Ich dachte sofort, dass sie vom Himmel gefallen war. Ich sah, dass sie nicht in den Garten gegangen war und sich hingelegt hatte, um zu schlafen. So verkrümmt wollte niemand liegen. Ich sah, dass sie aufgeschlagen war. (…) Mir fiel der Kasper ein aus dem Kindergarten, in dem ich früher war. Dort hatten sie einen Kasper, eine schöne Handpuppe mit langen Armen und Beinen, die aus Stoff waren. Wenn man den Kasper achtlos ablegte, wie es die meisten Kinder taten, dann falteten sich die Arme und Beine seltsam zusammen, und für mich sah das aus, als sei ihm etwas Schreckliches zugestossen. Ich konnte das nicht ertragen. Sah ich ihn so liegen, zog ich ihm Arme und Beine gerade. Die Frau sah aus wie der achtlos abgelegte Kasper. Ich wollte, dass jemand kommt und ihre Arme und Beine gerade zieht.“

    Ach ja: Heute Mittag am See, als ich im „Zweier ohne“ las, stand da plötzlich einer ohne Hose da. Da fiel mir das Lied von Stereo total ein: Isch bin nackt, ganz nackich – uh uh – einfach nackt..

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