Und dann kam Clotilde…

Clotilde, Catherine & Marise (hier sich noch traulich zugewandt)

Clotilde, Catherine & Marise (hier sich noch traulich zugewandt)

Nachdem ich „Bis(s) zum Ende der Nacht“ verschlungen habe, lese ich jetzt eine echte Buchperle. Ein kleines, feines Büchlein aus dem Dörlemann Verlag. Und es gefällt mir wahnsinnig gut. Nur schon die Aufmachung. Es ist in türkise Leinen gebunden, hat ein rotes Leseband und ein tolles Coverbild. Der Titel dieser Buchperle ist: „Liebesgeschichte„. Die Autorin, Louise de Vilmorin, wurde 1902 in Paris geboren und war mal mit Antoine de Saint-Exupéry verlobt. Hier ein Auszug:

»Während Catherine Valle-Didier als verheiratete Frau zur Verschwiegenheit neigte, führte ihre gute Freundin Marise Lejeand, die keinen Ehemann mehr hatte, ein recht offenes Leben. Zwischen beiden bestand nicht die geringste Ähnlichkeit, vielleicht waren sie sich gerade deswegen so nah.  Jede staunte unablässig über die andere, während sie sich zugleich als Komplizinnen fühlten, in welcher Angelegenheit blieb allerdings unklar.«

Sehr unterschiedliche Freundinnen also. Bis ein Mann kommt und alles aus dem Gleichgewicht gerät. Das würde ja alles noch gehen. Doch dann kommt Catherines junge Tochter (Clotilde) und findet ebenfalls gefallen an diesem besagten Mann. Ihr seht, reichlich Explosionsstoff. Und in einer wundervollen Sprache geschrieben. So, genau so, sollte Frühlingsliteratur sein. Zurückhaltend, unterhaltend, begeisternd und grandios anregend.

Herzlich, Hasenherz

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