Vorwärts! Äkschen!

Manchmal hab ich das Gefühl von Stillstand. Ich mein, das ist ja alles ganz toll und so und man kann sich oft sogar dabei entspannen. Aber. Aber an so einem trüben Montagvormittag ist das echt für die Katz. Ich mein, entspannen? Am Arsch hinä! Das Wochenende war schön und lustig. (Mal abgesehen davon, dass Felix sich auf der Heimfahrt die Seitenbänder am Fuss gerissen hat.) Ich hab Muskelkater vom auf der Wiese rumgümpen, hab doch n bisschen Sonne abbekommen, war am Sophie Hunger Konzert, an einer Vernissage und wurde bekocht. Alles gelassen, alles friedlich.
Wenn da nur nicht meine Pelztiere im Kopf Frühlingserwachen auf modern inszenieren würden. Gerade streichen sie die Wände bunt und fertigen Scherenschnitte von Killerhasen an. Alles brüllt und schreit: Vorwärts! Los! Hü! Jetzt aber dalli! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Puh. Ziemlich nervtötend. So ein inneres Reissen ist also gar nicht angenehm. Nein, wirklich nicht. Es scheint, als ob sich gerade alles gegen die Wassertankexistenz wehrt.
Äkschen!
Nein, nein, nix Äkschen. Jetzt wird das mal durchgehalten. Spielen kann ich dann wieder im September.
Bläh. Langweilig.
Ja, ja…

2 Gedanken zu “Vorwärts! Äkschen!

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