einatmen, ausatmen, einatmen…

Sonntag. Uff. Gestern war ich in Basel bei meinen Grosseltern. Ach, das war schön und schlimm und alles was dazugehört. Heute begleiten mich Kopfschmerzen und das seltsame Gefühl, dass Allein-Sein ein Geschenk ist und die Trauer von gestern hat sich in eine Art Knoten in meinem Nacken verwandelt, der schmerzt und pulsiert.

Derweil vergnügt sich Wurmbrand in Amsterdam und Timo arbeitet. Timos Psycho-Katzen begleiten jeden Schritt, den ich in der Wohnung tue in der Hoffnung es gäbe etwas zu essen. Es gibt aber nichts zu essen. Und ich denke nicht nach und ich bewege mich in einer Art Traum und ich versuche zu lesen, zu leben und alles was mir gelingt, ist, dass meine Atem regelmässig geht und das ist doch auch schon was.

Immer weiter atmen, Leute! Nur nicht aufhören…
Hasenherz

2 Gedanken zu “einatmen, ausatmen, einatmen…

  1. Hinauslaufen
    Weglaufen
    aus dem Sumpf der Stadt
    die Lungen voll pumpen mit klarer Luft
    Ausatmen
    Stille
    fühlen das Herzklopfen
    Aufatmen
    Ruhig bleiben
    Ausatmen
    Durchatmen
    zerknitterte Nervenstränge glätten, einen Knoten im Gehirn lösen
    Atmen
    Gedanken kommen und gehen lassen
    Atmen

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