Zwischen zwei Buchdeckeln

Flatscreen-Lars hat mir ein Zitat von Andreas Altmann geschickt, das ich sehr schön finde: „Zwischen zwei Buchdeckeln darf ich schreien und fassungslos sein.“
Wie wahr. Für mich gilt zurzeit: Zwischen zwei Buchdeckeln darf ich aufhören Ich zu sein. Zwischen zwei Buchdeckeln darf ich loslassen, darf ich leben, darf ich atmen, darf ich lieben.

Morgen gehts an die Buchmesse und ehrlich gesagt, hab ich überhaupt keine Lust zu gehen. Das liegt nicht an der Buchmesse. An die Buchmesse würde ich theoretisch sehr gerne gehen. Nur möchte ich eigentlich mal zwei Tage hintereinander frei haben. Und nicht jetzt, nach dem ganzen Stress, noch an der Messe rumrennen und tausend Menschen die Pfötchen schütteln. (Man kann es sich wohl nicht immer aussuchen, nicht wahr?)

Die Tschickens haben für mich gekocht (weil ich ja so viel arbeite). Jeden Tag gibts ein anderes Gericht. Heute gabs Zürigschnätselts. Sehr fein! Die Tschickens sind einfach wunderbar! Schön, solche Freunde zu haben. Was ich für ein Glück habe, man glaubt es kaum.

Danke.
Hasenherz

3 Gedanken zu “Zwischen zwei Buchdeckeln

  1. Äh ja, ich hab dir die schöne Rodin-Karte gekocht – die kannst du zwar nicht essen, aber die nachdenkliche und mit weichen Linien umrissene Frau hat mich an dich erinnert.

    Heute klebt die Traurigkeit wie zäher Honig an mir.
    Fühle mich momentan nirgends aufgehoben, auch nicht zwischen zwei Buchdeckeln.

    Ich hoffe, in Deutschland scheint die Sonne anders.

    Bitte, Hasenherz.
    Immer doch.
    „Und alles nur – oh oh – weil ich dich liebe und ich nicht weiss, wie ichs beweisen soll…“

  2. Hasenherz,
    bin heute in Deinem Blog hängengeblieben wie auf einer Fliegenfalle – man möchte immer die Beinchen rausziehen und bleibt doch kleben. So schön, so lustig, so traurig, so wahr. Kann mich übrigens nicht mehr an meinen 32. Geburtstag erinnern…
    Mit schlechtem Gewissen, denn ich bleibe nun doch zu hause bei meinen Lieben, wünsche ich Dir, dass die Buchmesse schnellstens dem Wochenende weicht.
    Und mir wünsche ich, dass unser Blog endlich wieder reaktiviert wird. Aber ab hier wird es endgültig unpoetisch, ja geradezu jammervoll pragmatisch (ich sage nur SEO) und damit unpassend fürs Hasenherz.
    B.

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