Seltsam, im Nebel zu wandern

Einmal mehr war ich krank und der Nebel in meinem Kopf ist bis zur Stirn hochgekrochen und hat mir die Sicht völlig genommen. Jetzt sitze ich schon wieder in Münster und weiss noch gar nicht wo mir der Kopf steht. ElfElf schreibt: „Nebel. I know.. Mein Nebel ist grad so dick, ich könnt ihn schneiden. Wenn ich nur das Messer finden würd..“

Gerade vermisse ich Vanalia sehr und die Tschickens und die Worte von Xanten. Alles, was weich und warm. Warum habe ich diese Tage das Sprechen verlernt? Es gibt so vieles, das ich sagen möchte zu bestimmten Menschen. Ich tue es nicht. Und es gibt keine Erklärung dafür. Manchmal schweigt man. Ist das richtig? Es fühlt sich falsch an.

Herzlich,
Hasenherz

4 Gedanken zu “Seltsam, im Nebel zu wandern

  1. Natürlich kann sprechen falsch sein:
    Es kann zerstören (check Rumpelstilzchen out), kann entzaubern (Magst du mich wirklich oder sagst du das jetzt nur so?), kann nerven (Seh ich wirklich nicht fett aus in dieser Hose?).
    Nichts kann grausamer und falsch sein als Worte.
    Worte konstruieren falsche Realitäten, Worte können im Grunde nie eindeutig sein.

    Checksch dä Pöck?

  2. Aha, auch du sprachlos. Gut.
    Dann lass uns alle schweigen und uns auf die Worte Heinrich Heines besinnen:

    „Es gibt nichts Stilleres als eine geladene Kanone.“

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