Später. Vielleicht.

Als wärs Wasser, das mich umgibt.

Als wärs Wasser, das mich umgibt.

Müde. Ausgelaugt. Verwirrt. Unsicher. Zerschlagen. Zusammengesetzt. Geleimt. Voller Hoffnung. Todtraurig. Enttäuscht. Überfahren. Heimgesucht. Und. Überrascht.

Über das, was zu Ende geht. Über das, was aufgetaucht aus der Flut und wieder unterging. Das, was süss und im Abgang bitter.
Ende.
Und dann.
Später. Vielleicht.
Anfang.

Ich möchte sagen: Rede mit mir! Ich möchte den alten Mann der mir im Zug gegenübersitzt schütteln und fragen. Ich möchte mich der Frau, mit dem blonden Mädchen an der Hand, in den Weg stellen und fragen. Ich möchte an der Haustür meiner Nachbarin klingeln, ihr in die Augen sehen und fragen. Ich möchte vor den jungen Mann mit den schwarzen Haaren, der mit der Gitarre auf dem Rücken, hintreten und fragen. Ich möchte sagen: Rede mit mir. Oder schweig für immer.

„Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du davon tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu geniessen.“ (Norman Mailer)

Ich lache gerade sehr über die Absurdität. Ich lache gerade sehr. Und dann weine ich. Süsse, weiche Tränen. Tränen wie aus einem Bilderbuch.

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