Ich würde leben

Ich bin jedes Mal wieder fasziniert, wie sehr das Licht ändern kann. Ich finde diesen Umstand so unglaublich! Das Dasein lässt mich immer mal wieder mit offenem Mund stehen. Noch vor ein paar Wochen war alles so anders. Und heute ist alles so anders. Ich kann mir – jetzt schon – nicht mehr vorstellen, wie es war, noch vor ein paar Wochen. Das ist so seltsam! Ich verlier so ungern. Und mit „verlieren“ meine ich: Fallen. Aufgeben. Es-nicht-geschafft-haben. Ich verlier sogar ungern, wenn ich eigentlich hab verlieren wollen.

Gestern hab ich ein Zitat gelesen. Es geht so: „Denn wenn ich wüsste, dass ich sterben könnte, würde ich leben.“ (Terry Pratchett)

Nun. Nun fülle ich meine Zeit mit Farben. Ich giesse klebriges Blau in den Raum und vermische es mit giftigem Grün. Ich heisse mein Vampirherz willkommen und tanze unter einem bleichen Mond.
Nun. Nun vertreibe ich die Geister und hoffe und hoffe und hoffe, dass sie das nächste Mal – obwohl ich mir ein nächstes Mal nicht richtig vorstellen kann – weniger störrisch sind. Weniger und vielleicht auch ohnmächtiger.
2010 ist schliesslich mein Glücksjahr. Wahrscheinlich ist es ja so, dass dieser Lichtwechsel gerade grosses Glück war.

2 Gedanken zu “Ich würde leben

  1. Neues Jar, neues Glück, neue Abenteuer, neue Erfahrungen, viele Veränderungen….
    Es wird Zeit das sich was dreht.
    Neues Jahr-eine Achterbahnfart..
    Es gibt für nichts Garantie, es gibt nur jetzt oder nie oder verdammt in Ewigkeit.
    Es zählt nur diese Sekunde und nicht die volle Stunde.
    Auf dem Boden der Tatsachen gibt es nichts zu lachen, der ernst der Lage bestimmt das hier.
    Neues Jahr, neues Glück, die Geister werden sich an der Inneren Sonne verbrennen, wirst schon sehen. Vielleicht werden neue kommen, vielleicht weniger hartnäckig..

    • Komm!Komm! Wir halten uns an die Fantastischen Vier:

      „Der Sonnenschein, der uns beiden gefiel,
      Brachte alleine noch keinen ans Ziel,
      Wir gingen zu zweit, um uns zu begleiten,
      Mieden den Streit, suchten nur gute Zeiten,
      Doch die Spannung bleibt, statt zusammen zu schweigen,
      Bedrückende Stille zwischen uns beiden,
      Ab wann ist’s zu spät, um sich zu begegnen
      Und mein Lebensweg, Baby, sehnt sich nach Regen,
      Doch wir mieden Sturm, blieben daheim,
      Wir alle bau’n diesen Turm, schließen uns ein,
      Um sicher zu geh’n bleibt jeder allein
      Und mit Sicherheit geh’n wir genau daran ein,
      Komm‘ wir lehnen uns wieder gegen den Wind,
      Und wir erleben im Regen, wessen Wege es sind,
      Wenn wir Schicksalsergeben uns im Tal begegnen,
      Um Tränen zu zählen im Rinnsal des Lebens.“

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