Life ist hard – And so am I

Heute am frühen Morgen (so gegen 11 Uhr) im Zug von St. Gallen nach Zürich: Mir gegenüber ein alter Mann, der mir unablässig und ohne jegliche Form von Zögern Geschichten aus seiner Jugend erzählt hat, neben mir eine Frau – gefühlte 500 Kilo schwer -, die unglaublilch abgestanden und ungewaschen gestunken hat, dass mein sowieso schon etwas angeschlagener Magen einen Manson * schnurstracks weg aus meinem Körper zu machen drohte. Ich habe also meine Ohrstöpsel eingestöpselt und in unanständiger Lautstärke Eels „Novocaine For The Soul“ im Repeatmodus gehört.

Gestern Abend waren wir am Kulturfestival St. Gallen und haben uns da Knuts Koffer und Stereo Total reingezogen. Und dann verliert sich die Spur, bis ich mich heute am frühen Morgen (so gegen 11 Uhr) im Zug nach Zürich wiederfand.

Und vielleicht, vielleicht sollte ich mir mal Gedanken über die vergangene Woche machen, die an Intensität wohl in nichts Nahe steht, die meine kleine, runde Welt um ein paar Zentimeter verschoben hat. Und nochwas: Ihr solltet dringend mal Motorboot fahren auf dem Zürichsee. Erstens sieht man die Stadt aus völlig neuer Perspektive und zweitens ist es bei dieser Hitze sehr erfrischend. Also, hopp! Los geht’s!

* „einen Manson machen“ = abhauen, eben mal Zigaretten holen gehen, plötzlich verduften, verschwinden, nie wieder gesehen werden…

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