Eine Nacht in Romoos

Ich liege in Romoos im oberen Bett eines Kajütenbettes, nach vier Stunden Schlaf und frage mich, was genau diese Nacht mal wieder passiert ist. Gut, ich habe keinen einzigen Kafi Chueschwanz getrunken, diesmal. (Dafür aber Züchter-Kafi.)

Heute Nacht kam ich mir vor wie der Apfel bei Adam und Eva. Nach einer Nacht des Gesprächs, des Feierns, der Ausgelassenheit gingen wir noch zu uns nach Hause auf ein Bier. (Wir hatten ja ne eigene Wohnung für diese Nacht, die Romooser sind wirklich unglaublich gastfreundlich.) Dahin kam – nennen wir ihn Paul – auch noch mit, warum auch nicht. Ich gehe mit ihm als letzte durch die Tür, er streckt seine Hand nach mir aus, zieht mich an sich. Das alles dauert nur ein paar Sekunden, ich sehe ihn an, fragend und er blickt einfach nur zurück.

Und dann: der andere Typ, der auch noch mitgekommen ist, macht eine riesen Szene, wirft mir Respektlosigkeit vor. Ich frage ihn, wie er darauf komme, Ansprüche geltend machen zu wollen. Früher in der Nacht, als ich mich mit Pascal an die Kirchenmauer lehnte und von ihm gebeten wurde noch nicht zu gehen, noch nicht, noch nicht, schien alles irgendwie einfacher…

Ein Gedanke zu “Eine Nacht in Romoos

  1. Die verbotene Frucht also? Süss und lebensgefährlich? (Im Sinne von „lebensverändernd“.) Ja, Hasenherz, wie wahr.

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