Spanische Inquisition

Da strauchle ich an einem gewöhnlichen Mittwochabend durch Solothurn, die Häuser wie gemalt, der Mond eine magische Sichel und in einer Kirche probt ein Chor Weihnachtslieder. Da fließt der Fluss, wie er wohl auch an einem Samstag fliesst. Da erwarte ich die Sonnenseite des Lebens und was ich bekomme, ist die spanische Inquisition. Das ist gut, denke ich und blinzle zweimal. Da trinke ich mit Hotelkindern Wein und atme tief. Zum Schluss fahren Güterzüge wie bei Jarmusch und eine Zeitung raschelt vergessen im Schmutz des Gleistrasses.
Hör auf zu jagen, Herz, steh still!

3 Gedanken zu “Spanische Inquisition

  1. *ganz spontan Lust hat mit Hasenherz schweigend eine Runde silflay zu gehen und in die Augen zum Herzen schauen zu können; Aber leider ist Aachen so weit weg, deshalb nur tröstende Grüße und gute Wünsche schickt*

    Und Sonne; Sonne braucht der Mensch!

    • jaaaaaaaaaaa! sonne!
      danke, liebe arsiènne! stimmt, aachen ist leider zu weit entfernt, um eben mal eine runde zu drehen. auf jeden fall: grüsse und gute wünsche zurück!

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