Dann verweht, was uns bedrückt

Und plötzlich war da ein Hasenviech.

Und plötzlich war da ein Hasenviech.

„Aus meiner tiefsten Seele zieht mit Nasenflügelbeben ein ungeheurer Appetit nach Frühstück und nach Leben.“ (Joachim Ringelnatz)

Heute habe ich – als ich vom Bahnhof die Treppe hochhetzte – eine Entdeckung gemacht. (Siehe Bild.) Das war eine sehr schöne Überraschung. Sein Hasenviech plötzlich so öffentlich zu sehen. Da war wohl jemand kreativ. Sehr schön.

Überhaupt. Seit so schönes Wetter ist, fühlt sich das Leben anders an. Alles ist leichter. Man mag eher verzeihen und ist ein Bisschen weniger wütend. (Nicht wahr, Igor?)

Gestern als ich im Rimini sass und das erste Mal dieses Jahr ins Flussbad-Wasser schaute, stiess ich mit meinen fabelhaften Freundinnen auf den Piratensommer Reloaded an. Ein guter Moment: Es wird Sommer.

Wenn im Sommer (Otto Bierbaum)

(…) Dann verebbt, was uns bedroht,
dann verweht, was uns bedrückt,
über dem Schlangenkopf der Not
ist das Sonnenschwert gezückt.
Glaube nur, es wird geschehn!
Wende nicht den Blick zurück!
Wenn die Sommerwinde wehn,
werden wir in Rosen gehn,
und die Sonne lacht uns Glück!

3 Gedanken zu “Dann verweht, was uns bedrückt

  1. Der Igor ist glaub immer schissig. Auch wenn die Sonne scheint. Und Pipi ist immer noch sehr skeptisch bezüglich des Piratensommers. Aber hier trotzdem ein zögerliches: Ahoi!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s