Some days just chicken bones

Tadaaa! Na, endlich. Das wurde auch Zeit. Meine Kraft kehrt zurück. Nachdem mich Izzie gestern zusammengelesen, mir meinen Kopf zurecht gerückt und mich mit Schlafmittel ins Bett gesteckt hat, geht es mir endlich besser. Die Mail von Badana direkt aus der Postmoderne hat auch geholfen. Sie schrieb: „Ach, Süsse, deine Welt dreht sich momentan ziemlich schnell, aber halt an dem Gedanken fest, dass Veränderungen immer etwas schmerzhaft sind. Mein Bauchgefühl sagt mir einfach sehr laut und deutlich, dass du auf dem richtigen Weg bist, dass alles gut kommt.“ Und wie immer hat Badana Recht. Das ist eben so, wenn man smarte Freunde hat, die einem von Weitem beobachten und dann – wie Pfeilspitzen – eingreifen. Ganz grosse Klasse.

Die letzten Tage ging ich untendurch. Es war sehr dunkel und sehr schwer. Und jetzt – da ich auf dem Weg zur Arbeit bin – ziehe ich mir Arschtrittlieder rein:

„Some days just chicken bones
You’d better fuck off now, you’d better leave me alone.“

Izzie sagt: „Öffne den Kommunikationskanal ganz. Du wirst sehen, die Menschen um dich rum verurteilen und verlassen dich deswegen nicht. Viel eher sind sie stolz und froh, dir Nahe zu sein.“

Ich fühl es bis in die Fingerspitzen, bis in jede Muskelfaser meines grossartigen Körpers: „Life is unfair, kill yourself or get over it.“ Und tadaaa!, siehe da. Ich habe mich fürs „over it“ entschieden. Lachend sehe ich mein Gegenüber im Zug an und denke: Warum braucht es manchmal so lang, bis man erkennt, dass man der grösste Glückspilz auf Erden ist? Hab ich Probleme? Nein.

Ein Gedanke zu “Some days just chicken bones

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