Vom Leben gelernt

Phoa! Hab ich manchmal genug von mir selbst! Kennst du das? Wenn du dir selbst so auf die Nerven gehst, dass du am liebsten aus dir selbst auswandern würdest? Ich winde mich dann und trete mit dem Fuss auf und versuche Distanz zu gewinnen. Da hilft alles nix. Einzig Beschäftigungstherapie und versuchen den Kopf auszuschalten. Im Sinne einer solchen Therapie – neben ganz viel Arbeit und Dingen, die ich zu erledigen hab – hier die Liste „Das habe ich vom Leben gelernt“:

  • Lesen macht glücklich.
  • Schreiben macht zufrieden.
  • Das grosse Glück gibt es nicht. Es gibt kleine Glücksmomente, die zusammen manchmal grosses Glück ergeben.
  • Fröhlichkeit ist Kopfsache.
  • Anderen Menschen schöne Augenblicke in Form von überraschender Zugeneigtheit zu schenken, ist ganz einfach und hilft Regentage zu überstehen.
  • Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein. (Nietzsche)
  • Yes, you can drink rosé and still be a badass.
  • Die Zürisäcke jedes Mal an der Supermarktkasse vergessen, ist ein Naturgesetz.
  • Wenn man sich und anderen genug oft sagt: „Ich bin schön“, „Ich bin clever“, „Ich bin begehrenswert.“, wird es irgendwann wahr. Achtung! Funktioniert übrigens auch umgekehrt.
  • Geografie ist die einfachste und gefährlichste Form von Distanz. Sie funktioniert nur für eine begrenzte Zeit als Vehikel. Irgendwann braucht man eine andere, eigenere Form von Distanz. Wenn man es versäumt diese für sich zu finden, wird man scheitern.
  • Im Auge des Tornados ist es totenstill.
  • Die Socken immer vor den Hosen ausziehen. (Vor allem in Gegenwart von jemandem anderen.) Nackte Beine in Socken sehen in fast allen Fällen idiotisch aus.
  • Souveräne Herzlichkeit ist die anziehendste aller Eigenschaften.
  • Seiner Angst sollte man schnell und frontal begegnen. Dann verschwindet sie genau so plötzlich wie sie gekommen ist.
  • Der Mensch hat ein Faible dafür, sich mit Nebenschauplätzen aufzuhalten. Nur, um die eigentlichen Herausforderungen zu umgehen.
  • Man kann allem widerstehen, nur der Versuchung nicht.
  • Es gibt nichts enttäuschenderes, als schlechte Küsser.
  • Gegen Kopfweh hilft Kaffee meistens.
  • Die schönsten Dinge zerstört man in der Regel selbst.
  • Wer mir einen Helden zeigt, dem zeige ich eine Tragödie. (Fitzgerald)
  • Es gibt eine Körpererinnerung. Der Körper ist um ein x-faches unerbittlicher als der Geist – er vergisst nur sehr schwer.
  • Ringelnatz hilft bei Stumpfsinn:
    Das Schlüsselloch
    Das Schlüsselloch, das im Haupttor saß,
    Erlaubte sich nachts einen Spaß.
    Es nahten Studenten
    Mit Schlüsseln in Händen.
    Da dachte das listige Schlüsselloch:
    Ich will mich verstecken,
    Um sie zu necken!
    Worauf es sich wirklich seitwärts verkroch.
    Alsbald nun tasteten die Studenten
    Suchend,
    Fluchend;
    Mit Händen
    An Wänden.
    Und weil sie nichts fanden, zogen sie weiter.
    Schlüsselloch lachte heiter.(Die Herren erreichten ihr Zimmer nimmer.
    Eigentlich war die Sache noch schlimmer.
    Ich selbst war nämlich bei den Studenten – Doch lassen wir es dabei bewenden.)
  • Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke in allen anderen Lebenslagen.
  • Dinge über Humor lösen, ist stets eine gute Idee.
  • Es gibt nichts ungerechteres als Schönheit.
  • Sich selbst auszuhalten, ist so einfach nicht.

3 Gedanken zu “Vom Leben gelernt

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