(Chekhov in einem Brief an Olga.)
Ich befinde mich ja seit einigen Tagen auf der Insel. Ferien. Ganz allein. Und das für vier lange Wochen. Es ist schon eigentümlich, wenn man so ganz auf sich selbst gestellt ist, was man da alles macht und denkt. Ich geniesse es. Lustigerweise hab ich mich noch keine Sekunde allein gefühlt. Auf der anderen Seite, bin ich irgendwie auch froh, wenn ich wieder zu Hause bin. Es fühlt sich wie Heimweh an. Vielleicht ist das so, wenn man sich in ein Abenteuer stürzt, wenn man etwas wagt und dabei unglaublich viel lernt – das macht auch müde und man weiss plötzlich wie viel Glück man hat, ein zu Hause zu haben, in das man gerne zurückkehrt, Freunde zu haben, die man von der ersten Sekunde an schmerzlich vermisst.
Aber bei dir, in deiner Heimat, ist es doch auch kalt, du müsstest dir das doch gewohnt sein!
Die Kälte hier aber ist eine ganz andere. Und vor allem: Das mit der Isolation in den Häusern haben sie also echt nicht im Griff. Man kann heizen so viel man will, die Räume werden nicht warm. So schlafe ich also jede Nacht mit Wollmütze. Nun gut, gschäch nüt schlimmers.

würde auch gerne gerade aus mir selbst verreist sein. dir noch eine aufregende zeit!
danke, sensijes!
liebes sabini, vier Wochen gehen schneller um als du denkst. Geniesse es in vollen Zügen. ❤
❤
Liebes Hasenherz
Wie geht es dir in der Einsamkeit, gibt es dich noch?
Liebe Grüsse vom MondayMädchen
MondayMädchen! Mich gibts noch und ich bin wieder da. Die Einsamkeit war weniger einsam als gedacht und trotzdem schön. 🙂
Einen guten Start ins neue Jahr! :-*