Minibar

Heute sass ich nach meiner monatlichen Blutabnahme an der Tramhaltestelle, die Beine in der Sonne, der Kopf nach hinten gelehnt im Schatten, Musik auf den Ohren. Es war warm, die Luft aber war kalt. Ich schloss die Augen, genoss die kalte Luft, die Sonne, die meine Beine wärmte und war mal wieder höllisch glücklich.

Wie heute mein eventuell zukünftiger Chef am Telefon sagte: Es geht um die kleinen Dinge, man kann die Welt nicht retten, viele kleine Dinge ergeben aber auch was Grosses.

Hast Du es heute schon probiert? Die Augen zu schliessen und Dich an einen Ort zu denken, der glücklich macht? Bei mir war das heute ein Hotelzimmer mit Minibar (nicht so ne krämerisch traurige Minibar, sondern ne verblüffend grosszügige Minibar). Wenn man aus der Tür auf die Terrasse tritt, erstreckt sich vor einem die blaue karibische See. Es ist ruhig, man hört die Wellen und den Wind in den Palmen. Es ist warm und die Luft ist feucht. Man atmet also dieses grossartige Äquator-Klima, diese wundervolle Süsse in der Luft, gespickt mit dem Salz des Meeres. Man blickt auf Blau in Blau und überlegt sich, ob man jetzt schon schwimmen gehen soll oder erst später.
Abends dann tanzt man in der Strandbar am Meer zu eigenartiger Musik und singt leise in seltsamen Sprachen.

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