Wenn die Tage länger werden, wachsen auch die Kräfte, sie zu füllen.

Es ist heiss. Empfindlich heiss. Meine Nerven schwächeln etwas, was aber meiner guten Laune keinen Abbruch tut. Jetzt, da ich meine Erkältung gestern erfolgreich in kaltem Bier ertränkt habe, bin ich weder hungrig, noch rastlos, noch schwermütig. Einzig müde.

Es ist heiss. Ich mag die Hitze. Alles ist langsamer, die Menschen bewegen sich von Schatten zu Schatten, die Abende sind lang, so lang, dass man sich darin verliert und sich erst um fünf Uhr morgens blinzelnd wiederfindet.

Die Hitze hat dazu beigetragen, dass ich mich gestern nach der Büro-Grillparty dazu habe überreden lassen in ein Uber zu steigen und mit drei angetrunkenen Mittzwanzigern quer durch die Stadt zu fahren, um eine Geburtstagssause zu crashen. Was sehr lustig war und nach Tagen im Bett eine willkommene Abwechslung. Um Mitternacht bin ich dann mit Lysander durch die Stadt Richtung Bahnhof geschlendert, meine Schritte haben sich wunderlich angehört auf dem noch immer heissen Pflaster und Lysander sagte, dass er glaube, dass ich seine Gemeinheiten auszuhalten vermag. Ich habe das angezweifelt. Den Rest des Weges haben wir geschwiegen und die Schritte klangen wie Musik, Rhythmus der Nacht.

But at night it’s a different world
Go out and find a girl come on,
Come on lets dance all night
Despite the heat it will be alright
And babe, don’t you know it’s a pity
The days can’t be like the night
In the summer in the city in the summer in the city

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