Zeitzone

Ich habe noch die russischen Worte im Ohr. Diese weiche Sprache. Sonnenaufgang am Meer. Wasser, Strand, Sonne, Abend. Kopfsteinpflaster und Häuserfluchten, Hauseingänge mit wilden Katzen, französische Songs und Milchkaffee, weisse Badezimmerfliesen und traumloser Schlaf. Licht und Luft und Regen.

Nun aber bin ich wieder zu Hause und der Nebel und die Kälte holen mich gerade sehr ein. Nicht, dass es am Wetter liegt, nein. Es liegt an dieser ganz speziellen Form der Einsamkeit, die einem nur heimsuchen kann, wenn man einzurastern hat in den Alltag. Die Zeit vergeht hörbar und der Montag ist nah, so nah, dass es schmerzt. Morgen also werde ich mit diesem Geräusch die Grenze zum „Weiter, Weiter“ überschreiten und hoffen, dass es gut geht. Hoffentlich geht es gut. Mir ist etwas bang.

Wohlann denn, Herz.

Ohrensessel im Blumenbeet

Faust

Faust

„Und fragst du noch, warum dein Herz sich bang in deinem Busen klemmt?“ (Goethe, Faust)

Nein, keine Angst, ich werde mich nicht der Magie zuwenden. Dafür bin ich zu sehr im Leben verhaftet. Gestern war Wollishofen-Fest. Dafür hatten wir ein paar Monate gearbeitet und es hat sich gelohnt. Das Fest dauerte 20 Stunden und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Von der Burg hat gespielt und Knuts Kapelle und es gab buntes Kinderprogramm am Nachmittag mit Hühnerstreichelzoo und Wände besudeln (ihr hättet das Haus nachher sehen sollen, es war von oben bis unten angemalt). Ich habe einen Drachentöter kennengelernt, der (noch) fliegen kann. Die Gespräche mit ihm waren sehr anregend und da hab ich ihm seine Arroganz verziehen. Ein Akkordeon-Privat-Konzert im Estrich hab ich bekommen, alte Freunde wieder gesehen und den Journi mit den schrägen Augen rumgeführt. Ach, schade, dass das alte Haus in Wollishofen abgerissen wird, wirklich schade.

Am Freitag hatte ich ein lustiges Gespräch mit einem Arbeitskollegen. Nennen wir ihn Eddie. Eddie sagte, dass ihm Dates zu mühsam sind, weil man da Blumen bringen muss. Ich habe mich gefragt, wie das so weiter geht in seinem Leben, wenn er mit seinen jungen 22 Jahren (oder sind es 21?) Dates als mühsam empfindet und „Blumen bringen“ als feste Grösse, sozusagen als Preis für das Kennenlernen eines anderen Menschen abseits von Alkohol und wilden Partynächten betrachtet. Ich behaupte mal, Eddie fällt es nicht schwer jemanden kennenzulernen in der Disco. Nur. Was, wenn die Beliebigkeit sich über diese Begegnungen legt? Was, wenn das Vampirherz gelangweilt? Wehe! Vielleicht hat der Drachentöter gar nicht so unrecht, wenn er Ohrensessel quer durchs Haus, hinaus in den Garten schleppt – nur, um eine Aufgabe zu erfüllen, nur, um die Begegnung der Beliebigkeit zu entreissen.

Hasenherz fordert das Glück heraus

Als dieses Wochenende am Freitag gegen 18 Uhr begonnen hat, habe ich mich gefragt, ob ich Glück erfahren würde. Ob mir das Wochenende eine speziell glückliche Erfahrung bieten würde – und siehe da! Manchmal erreicht einem das Glück schräg von der Seite, von da, von wo man nie im Leben damit gerechnet hätte. Und nun sitze ich also hier – es ist Sonntag Nachmittag – in meiner Küche, meine Wohnung erstrahlt in neuem Glanz, es ist heiss, die Sonne scheint (Sommer!) und bald, bald stellt sich heraus, wie gross mein Glück sein wird, ob es sich lediglich um ein kleines Glück handeln wird oder um ein ganz grosses Glück. Ich bin sehr gespannt, bin aufgeregt und mir ist auch etwas bang. Wie immer, wenn man den Fuss anhebt, um den Schritt durch die Tür zu machen. Drückt mir die Daumen!

Was ich mag:

  • Den Geruch meines Zimmers im Sommer. Diese Mischung von Sonne, Sommerluft, Parfum, Waschmittel und alten Möbeln ist herrlich.
  • Verspielte Gegenüber. Die Finten schlagen, einen aber nicht im Regen stehen lassen.
  • Meine Freunde. Mit all ihren Macken und Neurosen und Nervtöter-Seiten.
  • Küsse.
  • Galgenhumor. Sowieso Humor. Der Humor von Wurmbrand besonders.
  • Offenheit und Neugierde.
  • Perfekte Sätze in der Literatur. Zum Beispiel dieser (Ist wirklich nur EIN Satz – ein Langer): „Ich will nicht wie ein Idiot sterben“, habe ich dieser Frau kurze Zeit darauf in einem engen und dunklen Hotelzimmer gesagt, dessen Schäbigkeit ich damals nicht wahrzunehmen vermochte, ein Zimmer mit nackten Wänden, in dem die grauen oder vielleicht trauertragenden oder einfach als überflüssig betrachteten Bettdecken auf dem sauberen, wenn auch schwärzlichen Teppichboden lagen, auf dem nicht einmal Platz war, um ein paar Schritte zu tun, da zwei halbausgepackte Koffer den Platz einnahmen, auf dem man die Schritte in ein Badezimmer hätte tun können, das so leer und so weiss war, dass zwei Zahnbürsten – granatrot und grün -, die in ein und demselben Glas standen, dessen Cellophan verschwand, ohne dass wir gewusst hätten, in welchem Augenblick noch wer es hatte verschwinden lassen, den Blick anzogen wie der Dolch die Hand oder der Magnet das Eisen, dermassen, dass, als eine der beiden Zahnbürsten in der letzten Nacht, die ich dort verbrachte, fehlte die Keramik und die Fliesen und die Kacheln sich mit dem Granatrot der Zahnbürste färbten, die dortgeblieben war, und diese Farbe vereinnahmte sogar das Schwarz des Necessaires, das ich auf dem gläsernen Bord liess, damit es nach dem Fortgang irgendeine Veränderung gab oder Trauer in dem Badezimmer herrschte, das so leer und so weiss war und zu dem man kaum gelangen konnte über die halbausgepackten Koffer und die als überflüssig betrachteten und auf den Boden geworfenen Bettdecken hinweg, als ich in einem Hotelzimmer kurze Zeit darauf derselben Frau sagte oder gesagt habe: „Ich will nicht wie ein Idiot sterben, und da ich eines Tages unausweichlich werde sterben müssen, möchte ich in meiner Zeit vor allem für das einzige Sorge tragen, was sicher und unausweichlich ist, aber allem zuvor möchte ich für die Form meines Todes Sorge tragen, denn die Form ist nicht so sicher noch unausweichlich.
  • Gemüsewähe und Salat.
  • Den Geruch von Tiefgaragen und Neubauten.
  • Sommerregen.
  • Seltsame Monster-Hasen zeichnen.
  • SMS von meinen Liebsten.
  • Umkehrungen, Irritationen, Aha-Momente.
  • Menschen, die etwas besonders gut können und mir davon erzählen. Mit möglichst vielen Details.
  • Fragen: Fragen stellen, Fragen beantworten.
  • Das Internet.
  • Sich kugeln vor lachen.
  • Der erste Schnee.
  • Kaffee. Kaffee. Kaffee.
  • Flaschenspiel, Leichen im Keller und ähnliches spielen.
  • Höflichkeit.
  • Luftschlösser bauen. Nur um sie gleich wieder umzubauen.
  • Umgestaltete Wörter. Solche wie Kartuffs (für Kartoffeln), Karotjes (für Karotten) und Vitatins (für Vitamine).
  • Klavierspielende Hände beobachten. Sowieso Hände.
  • Frühmorgens den Radiomoderator anschnauzen – lautstark – weil er zu viel quasselt.
  • Anziehung. Flirren in der Luft.
  • Schlaf.
  • Namen in denen zwei Vokale hintereinander vorkommen. Wie: Moana, Alea, Romeo, Eleonor, etc.
  • An S-, U- und sonstigen Bahnhöfen rumstehen.
  • Die Bilder von Edward Gorey.
  • Die Bücher von Joseph Roth.
  • Meine Wohnung. Mit Izzie Kaffee trinken am Küchentisch.
  • Das Buch der Antworten.
  • Menschen haarsträubende Spitznamen geben. Und diese auch benutzen, so, dass kein Aussenstehender weiss, von wem man spricht. Im Stil von: „Gestern hab ich den Zauberlehrling getroffen und der hat mir erzählt, dass Xanten eine Affäre mit Peter hat. Sie (Peter) sagt aber immer, sie sei mit Fuchur zusammen.“
  • Die Nacht durchtanzen.
  • Sommerbadibars.
  • Kleine Buchhandlungen. Bücherregale bis an die Decke.
  • Nachrichtensprecher.
  • Mit meinen Freundinnen über Sex reden.
  • Die Hardbrücke in Zürich. Um die Hardbrücke, auf der Hardbrücke, unter der Hardbrücke sein.
  • Walliser Dialekt.
  • Wasser.
  • Nachts die Lichter der Stadt betrachten und glücklich sein. Sowieso die Tatsache, wegen Lichter glücklich sein zu können.
  • Musik.
  • Bei Kerzenschein auf Dachterrassen rumsitzen.
  • Den Kopf aus einem Zugfenster halten, den Fahrtwind im Gesicht. Zugreisen in Europa im Sommer.
  • Zu wissen, dass Älter werden nicht fühlbar ist. Mal abgesehen von Rheuma.

Gewaltbereite junge Damen

So. Meine Ferien sind vorbei. Schade. Ich hätte gern noch etwas länger Ferien gehabt.
Gestern Abend war aber ein würdiger Ferien-Abschied. Im wahrsten Sinne. Manchmal können auch Tiefpunkte würdige Höhen sein. Badana und ich waren am Knuts Koffer Konzert im ZAK in Jona. Knuts Koffer waren da die Vorband von Stiller Has und haben mal wieder den Abend gerockt. Wirklich gut, die Jungs… Für mich war es einerseits ein toller Abend, andererseits auch Wechselbad.

Als ich dann nachts um 3 Uhr zu meinem Date spaziert bin, ist mir eine sehr junge Frau begegnet, die versucht hat mit einem Rollschuh an einen Fensterladen zu „klopfen“. Leider war das Fenster zu hoch oben. Sie hat mich gebeten, ihr zu helfen. So bin ich also nachts um 3 Uhr unter einem fremden Fenster gestanden und hab einer 20-Jährigen das „Buebeleiterli“ gemacht, damit sie ihrem Freund (oder wars der Ex-Freund – heute vielleicht ja) mit einem Rollschuh den Fensterladen einschlagen kann. Mann, hat die getobt.

Und morgen gehts wieder nach Münster – gmpf – mal wieder um 4 Uhr morgens aufstehen. *ächz*

Wünsch euch nen erholsamen Sonntag Abend und gut Nacht!
Hasenherz

Ich koch euch Kaffee

Verkatert. Und Ferien. Und etwas… Ähm. Wie soll ich sagen? Na, egal.

Für euch nur die besten Bohnen!

Für euch nur die besten Bohnen!

Am besten, ich fange von vorne an: Badana und ich sind Jeans kaufen gegangen – gestern Nachmittag. Danach haben wir lange geduscht. Und Fleisch gekauft für Wurmbrand und uns – Wurmbrand hat dann auf seinem eigenen Fleisch bestanden – aber dies nur nebenbei. Dann sind wir zu Pferdi nach NEUENHOF (ich setze NEUENHOF in Grossbuchstaben, weil ich es noch immer nicht fassen kann, dass Pferdi nach NEUENHOF gezogen ist) gefahren an seine Hauseinweihnungsparty. Dort haben wir den süssen Tobi kennengelernt, der vorzüglich küsst. Ok. Ich greife vor. Wir haben also gegrillt, uns vor dem Regen in Sicherheit gebracht, sehr angeregte Gespräche geführt, sind Bier in Schlafzimmern suchen gegangen (andere Geschichte) und haben verzückt dem Kleinkonzert gelauscht, das Pferdi und This gegeben haben.  Irgendwann verliessen wir NEUENHOF in Richung zweite Heimat und dort hab ich dann Tobi geküsst, der vorzüglich küsst, es war sehr schön und aufregend und aber auch nicht. Küssen mit kaltem Herzen ist wie Süssstoff in Kaffee. Irgendwie süss und doch nicht süss. Nun ja. Zumindest kann ich sagen, dass es rein kusstechnisch überhaupt kein Reinfall war und das ist ja schon einiges in dieser kaltherzigen Welt mit den kleinkarierten Linien über der Zeit.

Nun hab ich noch ne ganze Woche Ferien und freu mich drauf. Morgen schauen wir das Fraumünster an mit den schönen Fenstern. Zürich ist ne herrliche Feriendestination. Müsst ihr auch mal hin, sag ich euch. Und wenn ihr nach Zürich kommt, dann klingelt doch bei mir, ich koch euch Kaffee. Na, ist das ein Angebot? Vielleicht küss ich euch dann sogar und notiere eure Kussnote in einem Moleskine-Notizbuch und ihr notiert meine Kussnote in eurem Moleskine-Notizbuch und fahrt dann zurück nach Berlin, Hamburg, München, Wien – und woher ihr sonst so kommen mögt.

Wechselbalg in meiner Brust

Schon lustig, wie wandelbar alles ist. Manchmal komme ich mir vor wie ein Wechselbalg. Ein Wesen, das heute hier und morgen dies sein kann. Heute Büro gezügelt, und Einweihungsparty im engsten Kreise veranstaltet. Picknick draussen auf unserer Terrasse mit Blick auf die Hardbrücke.

Der Abend gestern mit Peer hat mich sowas von in eine andere Welt katapultiert. Es ist, als hätte ich nicht nur zwei, sondern ein ganzes Duzend Seelen in meiner Brust.

Was der morgige Tag wohl bringt? Lassen wir uns überraschen, nicht wahr? Lassen wir uns überraschen.

Umarmung, Hasenherz

Willkommen zurück, Vampirherz

Auf die Hügelkuppe zu

Auf die Hügelkuppe zu

Gestern war ich ja im Appenzell. Und ich hatte so grosse Lust auf Grün, auf Wiese und auf Horizont. Und alles hab ich bekommen. Wir sind auf die Hügelkuppe zugegeangen. Der rote Abendhimmel hinter der grasgrünen Kuppe im Blick, der milde Wind am Kopf. Dann endlich standen wir auf der Kuppe und der Blick war überwältigend. Der Bodensee glänzte in der Ferne, die Hügel mit ihren Dörfchen und Kirchturmspitzen lagen lieblich eingebettet. Und wir wie zwei Sterne auf dem Weihnachtsbaum zuoberst dem Wetter ausgesetzt.

Manchmal verhält es sich mit den Augen wie mit der Natur. Blauer Himmel, grüne Wiese. Alles an seinem Platz, alles ganz, ganz richtig.

Und Erkenntnis. Es liegt nie am Gegenüber. Nicht das Gegenüber ist das Problem. Sondern ich bin das Problem. Ich weiss, dass das unfair ist. Doch es ist so, dass meine Zugeneigtheit fehlt. Nie die des Gegenübers. Ich bin verwöhnt. Und doch so sehr gestraft. Willkommen zurück, Vampirherz! Herzlich Willkommen!

Hasenherz

PS: Stunden zuvor im Café Stickerei in St. Gallen. Würde ich in St. Gallen leben, wäre es definitiv mein Lieblingslokal.

Wer braucht sie nicht, die Illusion?

Gestern waren Izzie und ich bei unserem personifizierten Gewissen namens Herr Dr. Furrer. Herr Dr. Furrer schaut bedrohlich mit erhobenen Zeigefinger auf einen herab und spricht mit donnernder Stimme: „Sie wissen, was ich davon halte?!“ Man nickt und möchte am liebsten im Erdboden versinken. Nachdem wir Herr Dr. Furrer hinter uns hatten, hatten wir uns viel Kaffee, eine Packung Zigaretten und Frustshopping verdient.
Habe einen echt lustigen und wirklich sehr angenehmen Service entdeckt. Nämlich „Frank geht ran„. Man kann Franks Nummer angeben und er wimmelt die unerwünschten Anrufer ab. Schade, dass es das für die Schweiz nicht gibt…

Heute Abend treffen wir Xanten! Welch Freude. Biene, Vanalia und ich werden nach Veilchen duftend, schwungvollen Schrittes in den Abend schreiten und Xanten unsere Ehre erweisen. Denn nach einer Begegnung mit Xanten geht es mir immer besser als vorher. Das entspricht seinem Lebensprinzip. Ach ja, Herrn Fischer hab ich getroffen – fast ganz zufällig. Das war sehr schön. Denn wer braucht sie nicht, die Illusion? Ohne Illusionen wäre unser Leben so viel lebensunwerter.

Herzlich,
Hasenherz

PS: „Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiss, ob sie wiederkommen.“ (Oscar Wilde – von wem sonst?)

Was soll man tun, verdammt?

Mann. Ich werde alt. Egal wann ich ins Bett gehe, ich falle um halb zwölf aus dem Bett. Gestern ist es wieder fünf Uhr in der Früh geworden und nach lächerlichen sechseinhalb Stunden bin ich putzmunter. Das müsste mir mal unter der Woche passieren. *grummel* Heute morgen also, als ich putzmunter in meinem Bett lag, hab ich ein Buch zur Hand genommen, das unmotiviert auf meinen tausend Bücherbergen rumlag. Der Klappentext („Bordell der Toten“ von Carlos Eugenio Lopez): „Man kann das Leben nicht mit angezogener Handbremse leben. Das geht einfach nicht. Man muss eine Menge Mumm haben und es einfach anpacken. Was soll man sonst tun? Sagen, dass es einem leidtut? Was soll man tun, verdammt? Etwa sagen, dass es einem leidtut, und losheulen?“ Passend. Es wird also nicht losgeheult, es wird Mumm gehabt. Jawohl.

Heute ist ein sehr schöner Tag, fast ein Frühlingstag und Izzie geht Schiff fahren. Ich gehe nicht Schiff fahren. Ich setz mich mit einem Buch in den Park und geniesse die Sonne. Das solltet ihr auch tun!

Herzlich,
Hasenherz

PS: “ Begehren und zurückweisen, dachte ich in diesem Moment, ist wohl das, was wir am seltensten tun und am häufigsten erfahren.“ („Die Rose von Istanbul“ von Joaquin Arnaiz)