Zurück von der Buchmesse, zurück im wirklichen Leben. Die Messe war – wie soll ich sagen – streng. Anfangs hatte ich einen Kulturschock. Gefangen in diesem momentanen Projekt, wo ich mich mit Templates und Funktionen rumschlage, stand ich also letzten Mittwoch in Frankfurt und fühlte mich wie ein Engerling, der seit zehn Jahren das erste Mal die Sonne sieht. Und dann all diese Menschen! Krass.
Schlussendlich wurde es aber gut und ich bekam ein paar Bücher geschenkt. Unter anderem ein sehr schönes: Fünf Tage im Juli von Franz Xaver Karl (»Die Julisonne stand wie ein riesiger Schmerz am Himmel.«). Es ist im kleinen Blumenbar Verlag erschienen, der sehr schöne und tolle Bücher macht. Ich freue mich es zu lesen.
Ausserdem war ich noch an der Gerade-sehr-weit-oben-sein-Feier von Fantasmus. War lustig und schön und ich fand es spannend all seine Menschen kennenzulernen. Habe mit Hase Walzer getanzt (mehr schlecht als recht) und Wouter hat mir erklärt, wie das so geht, wenn man ein echter Hippie sein möchte. Ja, ihr habt richtig gehört. Ich bin jetzt Hippie. Als Hippie ist das Leben nämlich einiges einfacher. Lektüre zum Thema: Hippigschpängschtli
Auf bald,
Hasenherz

