Anders als die Anderen

Heute hab ich im Magazin das große Interview mit verschiedenen Berner Persönlichkeiten gelesen. Der letzte Satz war: „Wie Bern ist? Es ist nicht Zürich.“ Ich musste schmunzeln. Sich über die Negation zu definieren, macht man immer nur dann, wenn man sich unsicher fühlt, um nicht zu sagen minderwertiger. Schade eigentlich. Die Berner hätten so viel Grund stolz zu sein und sich auf sich selbst zu berufen. Aber eben: Hauptsache, man ist anders als die anderen. (Ich bin nicht du. Alles, nur nicht du.)

Gerade bin ich unterwegs nach Kreuzlingen. Mal wieder eine Schweizerreise. Nachdem ich letzte Woche in Chur war, geht’s nun in den tiefen Osten. (Du würdest jetzt sagen: „Jaja, in die Provinz“, mich lachend von der Seite anblicken und ich würd dich in die Seite puffen.)

Piratensommer ahoi!

where the wild things are

where the wild things are

Badana und ich haben vor ein paar Monaten – wir sassen bei einem Glas Wein im Les Halles, draussen war es nass und kalt – ein Bild für den Sommer entworfen. Und das ging so:

Wir sitzen auf einem gemalten Segelboot, die Wellen sind blau und tragen kleine Schaumkronen aus Staniolpapier. Es raschelt, wie das Wasser in diesen alten Animationsfilmen immer raschelt und die Sonne scheint. Wir segeln also so dahin und sind glücklich. Irgendwann sehen wir Land am Horizont, eine grüne Insel, die uns Willkommen heisst.

Bald darauf haben wir den Sommer zum Piratensommer erklärt und uns unsere Schiffsmannschaft mit einigen Piratessen und dem einen oder anderen Schiffsjungen zusammengestellt.

Ein paar Wochen später, wurden wir gefragt, ob wir Lust hätten diesen Sommer segeln zu gehen. Wir haben uns stumm angesehen, gegrinst und gleichzeitig „Ja!“ gesagt. Nun werden wir also bald die Gewässer von Südfrankreich unsicher machen, Schuhe mit weissen Sohlen tragen und den Sundowner geniessen.

Man sollte immer vorsichtig sein mit seinen Wünschen. Manchmal aber, da werden die Wunschbilder auf eine überraschende, leichte Art wahr, man könnte laut darüber lachen. Piratensommer ahoi!

Frohe Ostern!

Ostern. Mein Lieblingswochenende im Jahr. Weil oft das Wetter so schön ist, der Sommer vor der Tür steht und das schon völlig ausreicht, um glücklich zu sein.
Diese Ostern hat mit einer fulminanten Hasenparty begonnen, die dem Namen alle Ehre machte. Am Karfreitag dann ein schöner Glitzerlichterabend. Karfreitag eignet sich vorzüglich, um Beziehungen zu beenden oder zu festigen. Dieses Jahr glücklicherweise bei mir zweiteres. Ostersamstag ein Konzert in der Provinz mit anschließender Backstageparty. Wo der Sänger der schwedischen Band sagte, ich sähe wie eine Schwedin aus, ich sähe wie Heimat aus. Morgens um 5 schenkte mir ein Zugbegleiter das umwerfendste Lächeln von einem Fremden seit langem.
Ostersonntag gewann ich das Eiersuchen knapp mit einem Ei Vorsprung. Dann wurde ich von einem deutschen Alien heimgesucht, den ich aber irgendwie – oh Wunder! – zu mögen scheine. Heute Flausen und Kaffee. Gute Kombination! Hab ich’s schon gesagt? Ich liebe Ostern. Hahaha!

Einsamkeit ist Belästigung durch sich selbst…

… sagt Werner Schneyder.
Und dann und wann gehen wir und stehen auf dem Gipfel und der Wind bläst uns um die Ohren und die Kälte kriecht unter unseren Multifunktionsjacken den Rücken hoch und wir sind allein.

„Bye bye, Rodeo Girls. I’m gonna love you, where ever I go.“ singen Sunrise Avenue und es klingt, als würde die Fremdsprache auch wirklich fremd sein. Heute hab ich einer Freundin den Kopf gewaschen: „Hör auf zu hoffen, hör auf zu lieben, es bringt nichts, es ändert sich nichts, sei nicht dumm. Ja, ich weiss, es schmerzt, aber wenn du jetzt gehst, dann schmerzt es irgendwann nicht mehr.“, habe ich gesagt und mir selbst aufmerksam zugehört. Wie heisst es bei Eels? „Well I like. Birds.“

Und dann und wann gehen wir und beobachten die Schwalben, wie sie schwerelos am Himmel stehen und unser Nacken schmerzt, weil wir zu lange nach oben gestarrt haben.

Leben im Paradies

Hieronymus Bosch: Garten Eden

Hieronymus Bosch: Garten Eden

Bei all dem Jammern und Klagen, vergesse ich immer mal wieder gern, dass ich eigentlich im Paradies lebe. Da wird mir berichtet von Kriegen und Atomunfällen und Naturkatastrophen und Hunger und Leid. Und ich sitze mit meinem Kaffee auf dem Balkon und blinzle in die Sonne. Ich glaube, dass wir hier nie ein umfassendes Bewusstsein darüber erlangen können, was wir an unserem Leben haben. Wie auch? Manchmal aber, in diesen hellen Momenten, wird mir bewusst, wie schön, wie vortrefflich, wie paradiesisch mein Leben ist. Ich meine, ja, ich muss arbeiten. Aber meine Arbeit hat nichts Fieses oder Hartes an sich. Sie ist ein Klacks. Sie ist schön. Ja, ich habe manchmal Liebeskummer. Aber mein Schmerz ist himmelweit von der Bedrohung meiner Existenz entfernt. Und ja, da hat es diese Augenblicke gegeben in meinem Leben, wo ich am Rande war. Wirklich am Rande. Wo das wahrhaftige Grauen greifbar war. Und einzig diese Erfahrungen lassen mich ein Gefühl dafür bekommen, was es heisst, wenn man aus dem Paradies ausgestossen wird. Die einzige Grenze, mit der ich hier zu kämpfen habe, ist… Und hier überlasse ich Napoleon das Wort, er hat es ja wissen müssen: „Vom Erhabenen bis zum Lächerlichen ist nur ein Schritt.“ Sprich: Es geht hier nicht um das Allgemeine. Es geht hier ums Detail. Und ja, natürlich, der Teufel steckt ja bekanntlich gerade darin. Heute aber – es ist Gründonnerstag und mich erwartet ein Sommer- und Partytag – möchte ich mein Augenmerk nicht auf den Teufel richten.
Darum: Mein Leben ist ein Paradies, wenn:

  • ich frühmorgens aus meinem Zimmer komme, meine Mitbewohnerinnen sind bereits wach, und es nach Kaffee und frischem Duschmittel riecht.
  • die Vögel mitten in der Nacht laut zu zwitschern beginnen.
  • es genügend Milch für Milchkaffe im Kühlschrank hat.
  • ich neben einem Mann erwache und dabei kein schlechtes Gefühl habe.
  • ich ein gutes Buch gelesen habe und mit einer meiner Freunden darüber reden kann.
  • die Stadt nach Linde riecht.
  • ich mit meinen Freunden zusammen bin. Meine Freunde, mit ihrer sprühenden Intelligenz und ihrer kreativen Beweglichkeit.
  • ich Gäste erwarte und am Fenster stehe und sie schon von weitem reden und lachen höre.
  • die Sonne durch die weissen Vorhänge scheint.
  • ich schreiben kann und ich mich durch das Wort befriedigend auszudrücken vermag.
  • ich plötzlich durch einen Geruch an etwas oder jemanden erinnert werde, obwohl dieses Etwas oder Jemand nicht zugegen ist.
  • meine Arbeitskollegen lachen und Shizzle reden.
  • ich mich verliebe.
  • ich eine Nachricht von Freunden bekomme und darüber schmunzeln muss.
  • mich ein Fremder anlächelt.
  • ich mit meinen Mitbewohnerinnen auf dem Balkon sitze und Schampüs trinke oder Bier oder Kaffee.
  • der Nachtzug fährt und ich erwache und die Geräusche der fremden Welt höre und aufgeregt bin.
  • ich einfach so und ohne Grund in mich hineinlache.

Sich im Fahrstuhl davonträumen.

„Der Traum ist der beste Beweis dafür, dass wir nicht so fest in unsere Haut eingeschlossen sind, als es scheint.“ (Friedrich Hebbel)

Im fallenden Fahrstuhl herrscht keine Schwere.

Im fallenden Fahrstuhl herrscht keine Schwere.

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich meinen Job gekündigt hätte und es war mein letzter Arbeitstag. Ich sass in einer seltsamen Halle (hat mich an den wirklichen Eingangsbereich meiner Firma erinnert – mit der Ausnahme, dass alles spiegelverkehrt angeordnet, grösser und düsterer war) an meinem Schreibtisch und wollte partout nicht zusammenpacken. Auch hatte ich vergessen eine Tasche mitzunehmen, um meine persönlichen Sachen darin zu verstauen. Meine Mitarbeiterin wollte, dass ich noch den Telefonbeantworter bespreche (die Spezialansage mit dem Hut – keine Ahnung, wie ich darauf komme) und ich dachte mir: „Ja, warum nicht. Das ist dann wohl eine Art Vermächtnis.“ Unser CEO kam und verabschiedete sich von mir. Er umarmte mich heftig, man merkte, dass er sehr traurig über meinen Abgang war. Und er sagte immer wieder, dass ich unbedingt zurückkommen solle. Mir zerriss es das Herz, da ich eigentlich gar nicht gehen wollte. Ich hab mich immer wieder gefragt warum – zum Teufel – ich eigentlich gekündigt habe. Dann verabschiedete ich mich – es war inzwischen 17 Uhr und eigentlich hätte ich um 15 Uhr gehen wollen – von meinen Kollegen. Die meisten waren in Sitzungen und ich winkte ihnen kurz zu. Einer meiner Kollegen traf ich im Flur und er sagte: „Immerhin können wir uns jetzt im Lift treffen.“ Ich verstand nicht, was er damit meinte. Ich schaute ihn verständnislos an. Er präzisierte: „Wir können uns im Lift treffen, jetzt wo wir nicht mehr zusammenarbeiten, ist das möglich. Das Problem ist aber, das ich bis jetzt noch keinen Lift gefunden habe, der mir gefällt.“

Ein einigermassen seltsamer Traum, der in mir ein Gefühl von Verlust aber auch von starker Zuneigung hinterlassen hat. Elias Canetti hat mal geschrieben: „Alles was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe.“ Darum werde ich mich aufmachen und einen Lift suchen, der schön und gemütlich ist. Vielleicht mit kuschligem Teppich und guter Fahrstuhlmusik.

Quarantäne (im ungemachten Bett!)

Hasenherz steht unter Quarantäne. Hasenherz hat nämlich einen blöden Virus eingefangen, der ansteckend ist. Frau Dr. Unterholz hat Hasenherz verboten unter Leute zu gehen. Nun sitzt Hasenherz mit tränenden Augen (der Virus hat so nette Ausdrucksformen wie Augenentzündung) in der Küche und langweilt sich zu Tode. Hasenherz könnte aufräumen oder basteln oder ihr Bett machen. Hasenherz ist aber lustlos und tigert in der Wohnung rum. Küche – Wohnzimmer – Schlafzimmer – Balkon – Küche (den Rest kannst du dir denken). Fernsehen oder lesen kommt nicht in Frage, weil eben. Augenentzündung. Hasenherz ist schon so verzweifelt, dass sie daran denkt Hörspiele zu hören oder zu telefonieren. (Hasenherz mag beides nicht.)

***

Ich habe letzthin das neue Buch von Amélie Nothomb „Winterreise“ gelesen. Hach, ich liebe die Bücher von Amélie Nothomb. Da gibt es ein paar Stellen, die mir gut gefallen:

„Sich im Winter zu verlieben ist keine gute Idee. Die Symptome sind grandioser und schmerzhafter. Das reine Licht begünstigt den krankhaften Genuss der Erwartung. Kälteschauer steigern das Fieber. Wer sich zum Luciafest verliebt, zittert und bebt drei Monate lang. Andere Jahreszeiten kokettieren mit kleinen Nettigkeiten wie Knospen, Beeren, Blättern, auf die sich die Seele stürzen kann. Die Nacktheit des Winters bietet keine Zuflucht. Trügerischer als Luftspiegelungen in der Wüste ist die berühmte Kälte-Fata-Morgana, die Oase am Polarkreis, ein durch Minusgrade erzeugter Skandal der Schönheit.“

„Sie ist bei weitem das Beste, was ich auf diesem Planeten angetroffen habe. Sie hat keine guten Eigenschaften, sie ist die Güte an sich. Dennoch hat sie sich mir gegenüber grausam und kastrierend verhalten. Wenn aber selbst das Prunkstück der Menschheit nicht mehr taugt, sollte man mit der Gesamtheit aufräumen.“

„(…) also musste ich Schönheit zerstören. Zerstört man je etwas anderes? Es gibt kein Beispiel eines Anschlags gegen die Hässlichkeit. Sie weckt nicht genug Leidenschaft, um solchen Aufwands wert zu sein. Extrem Hässliches ruft bloss sterile Empörung hervor. Allein das Erhabene weckt die Glut, die zu seiner Zerstörung nötig ist. (…) Jeder tötet, was er liebt.“

Ein wirklich sehr lustiges, unterhaltsames, herrlich absurdes und gutes Buch.

***

Wo würde Hasenherz lieber sein, als in der Quarantäne? (Stellt sich Hasenherz selbst die Frage, um diese auch gleich selbst zu beantworten.): Hasenherz würde lieber draussen sein. Zum Beispiel in der Bäcki oder im Xenix mit ihren Freundinnen. Hasenherz würde lieber im Zug sitzen und zum Beispiel nach St. Gallen oder auch nach Luzern fahren. Oder mit einem Fremden in einem Kaffee sitzen und sich fragen: „Passt’s oder passt’s nicht?“ Hasenherz würde lieber arbeiten. Hasenherz würde sogar lieber vom Hotel Uto Kulm aus über die Stadt blicken.

„Ich werde ihn mit jener Liebe lieben, die uns alles einflösst, was uns auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.“
(Amélie Nothomb: Winterreise)

Und so

„Wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“ (Nietzsche)

Ich bewege mich auf der Grenzlinie. Gefährlich nah an der anderen Seite. Manchmal frag ich mich, wie lange es dauern wird, bis ich abrutsche. Und manchmal hoffe ich auf das Glück – allem besseren Wissen nach – eben nicht abzurutschen. Die Hoffnung stirbt zu Letzt und so. Wie oft muss man sich spiegeln, um das Spiegelbild nicht mehr als sein eigenes zu erkennen? Es gibt nichts schöneres, als sich selbst aufzugeben. Leicht zu sein. Zu verduften. Und wo könnte man besser verduften als in den Augen anderer? Ja, ich bin ambivalent. Ja, ich fühle oft erst im Nachhinein. Und ja, verdammt, es fällt mir leicht, mich in anderen einzufinden. Das heisst noch lange nicht, dass ich nicht irgendwo da bin. Tief in mir drin. Ich bin vorhanden. Nur nicht immer greifbar. Aber vielleicht ist gerade dieses glatte, nicht greifbare, das, was ich wirklich bin. Ich bin ein Fisch. Und kann nur inständig hoffen, nicht zum Köder zu werden für einen grossen Fisch. Oder eben abzurutschen. Abzugleiten. Zu fallen. Und wenn doch, dann hoffe ich, dass es sich um einen Abgrund ähnlich dem Kaninchenbau bei Alice im Wunderland handelt. Unten geht die Welt auf. Mit 66 Jahren fängt das Leben an. Und so.

Nicht ohne Donnerknallen

Sommer-Oster-Hasen-Fondue

Sommer-Oster-Hasen-Fondue

Wahnsinnswochenende. Warmeswochenende. Teufelszeug. Wir sind in die Welt gezogen und haben das Abenteuer gesucht. Ich war beweglich wie nie und voller Lebenslust. Es war, als wäre ich auf Dauerspeed. Ich brauchte keinen Schlaf, keine Erholung, keine Pause. Alles fiel mir leicht. Rausraus! Loslos!

Am Donnerstagabend genoss ich Hacker-Pschorr und gute Gesellschaft. Mir wurde der Rücken massiert, so, dass ich die Hände noch bis Sonntag „mitgetragen“ (sprich: auf meinem Rücken gefühlt) habe. Freitag mit viel Sonne und dann Geschäftsapéro. Badana hat mich begleitet und meine Gschpändlis kennengelernt. Töbs war zum Schluss so betrunken, dass er seine Schulunterlagen (er wollte noch „Französisch lernen“) quer über den Restaurantgarten verteilte. Dann zogen Badana und ich in die Provinz, wo wir ein fantastisches Geburtstagsfest feierten. In einem seltsamen Provinzlokal mitten in der Industrie, es glich einer Höhle, hab ich meine Flirttaktik ausprobiert und wurde danach als „krass“ bezeichnet (mit der Erklärung: „aber gut krass“). Ein paar laaaaaaaaange Stunden später sassen wir morgens um sechs am Bahnhof, warteten auf den zweitersten Zug (den ersten hatten wir verpasst) und machten Bekanntschaft mit den anderen Gestrandeten der Nacht. Nach einer abenteuerlichen Heimfahrt fiel ich um 8 Uhr todmüde ins Bett. Am Samstag waren wir bei unserem vortrefflichen Herrn Cousin zum Sommerfondue geladen. Ein wirklich sehr, sehr lustiger Abend! Bezaubernd. In der zweiten Heimat dann sprachen wir über die verschiedenen Stimmen in uns drin und wie diese wohl heissen würden, wenn sie Namen hätten. Altbekannte wie der Dr. Fritz und das Advokatenpelztier oder aber Frieda & Wanda waren natürlich mit dabei. Am Sonntag fuhr ich nach Basel und gleich wieder zurück und dann, dann trat das Wochenende gebührend ab. (Nicht ohne Donnerknallen.)

Spanische Inquisition

Da strauchle ich an einem gewöhnlichen Mittwochabend durch Solothurn, die Häuser wie gemalt, der Mond eine magische Sichel und in einer Kirche probt ein Chor Weihnachtslieder. Da fließt der Fluss, wie er wohl auch an einem Samstag fliesst. Da erwarte ich die Sonnenseite des Lebens und was ich bekomme, ist die spanische Inquisition. Das ist gut, denke ich und blinzle zweimal. Da trinke ich mit Hotelkindern Wein und atme tief. Zum Schluss fahren Güterzüge wie bei Jarmusch und eine Zeitung raschelt vergessen im Schmutz des Gleistrasses.
Hör auf zu jagen, Herz, steh still!