Ok. Das war jetzt eine anstrengende letzte Woche. Zuerst waren die buch.de-Luxuskörper (*hüstel*) hier in der Schweiz und das war – wie soll ich sagen – als ob man sich in ein Märchen von Hauff begeben hätte – träumerisch, grausam, machtvoll und elektrisierend. Am Dienstag Abend dann verschlug es mich nach Köln und dort regnete es wie aus Kübeln und es war windig und kalt und da stand ich unter dem Kölner Dom und sah an der Fassade hoch und der Regen fiel bedrohlich auf mich hinunter und der Dom wuchs in den Himmel als ob es kein Morgen gäbe. Da habe ich mich einen kurzen Augenblick frei gefühlt, frei von mir und frei von meinen nervösen Händen.
Fantasmus und ich haben ein kleines, nettes Spiel, das ich euch natürlich nich vorenthalten möchte: Wir stellen uns (oder besser: er mir) eine Aufgabe und ich hab dazu Bilder zu finden, die man theoretisch fotografieren könnte. Seine erste Aufgabe war „Nebel“. Mein Bild waren halb geschlossene Augen und Wimpern, die im Kerzenlicht seltsam durchsichtig und schimmernd erscheinen. Die nächste Aufgabe habe ich mir selbst gestellt: „Nähe“. Da denke ich noch nach. Wie würdet Ihr Nähe fotografieren?
Hier ein Foto von Fantasmus (und jetzt wisst Ihr auch warum er mir Aufgaben stellt und nicht umgekehrt).
Schön, nicht wahr? Mich hat das Foto sprachlos gemacht – wahnsinn.
Herzlich,
Hasenherz
