Lachen, Schnaps trinken & sich beim Sex erwischen lassen

Hasenherz war gerade in Gedanken...

Hasenherz war gerade in Gedanken...

Mir ist aufgegangen, dass ich süchtig nach Kaffee bin. Als hätte ich nicht schon genügend Probleme mit meinem Suchtpotential. Meine Kaffeesucht äussert sich in unkontrolliertem Zittern in den blödsten Momenten. Zum Beispiel, wenn ich im Ausgang sehr cool Feuer geben will. Und das Gegenüber dann verzweifelt versucht mit der Zigarette im Mund meiner Hand zu folgen. Das sieht dann aus, als hätte besagte Person einen Presslufthammer gefressen. Seeeeeeeeeeehr lustig. Aber nicht unbedingt sehr cool. Ich bin jetzt auf koffeinfreien Kaffee umgestiegen. Wenn du mich also zufällig auf der Strasse triffst, mit einem Gesicht, als hätte ich eine Zitrone, gefüllt mir Chili im Mund, dann nimm es mir nicht übel. Grüss freundlich und halte Abstand.

Letztes Wochenende hatten wir Ski-Weekend mit der Firma. Ich bin seit langer Zeit mal wieder auf dem Board gestanden. Und es hat Spass gemacht, grossen Spass. Heute spür ich jeden Muskel und fühle noch immer mein Hirn in der Schädelschale (eine Folge von einem ziemlich hässlichen Sturz – siehe Bild). Aber heeeeeeeeeeee! Kein Spass ohne Risiko.
Schön ist auch, dass sich so was wie eine Gruppe herauskristallisiert. Eine Gruppe von Leuten in der Firma, die ich mag, die ich gerne als Tischnachbarn habe und wo ich mich freue, wenn ich sie auf der Piste antreffe. Mit denen ich lachen kann und Schnaps trinken und die mir grinsend erzählen, dass sie gerade beim Sex erwischt worden sind. Es tut gut bei der Arbeit etwas Verschworenheit zu haben und somit auch Glück.

Ich lese gerade ein sehr, sehr, sehr tolles Buch: „Julietta“ von Louise De Vilmorin. Natürlich ist das Buch im Dörlemann Verlag erschienen. Ein Verlag, dem man vertrauen kann. Bücher, die dort erschienen sind, kann man blind kaufen und sie sind immer gut. Wahrlich nicht selbstverständlich.

Die 4 ist grasgrün

Dieses Wochenende hat es *zack* gemacht und ich war anders. Lustig ist, dass sich das *zack* auch gleich im Äusseren spiegelt. Ich wurde dieses Wochenende doch wirklich nicht mehr erkannt. Unglaublich. Zuerst von Samuel, der mir direkt ins Gesicht geblickt hat und mich erst nach langem Faxen machen von meiner Seite erkannt hat. Und dann hat mich Mr. Fox auch nicht erkannt, was beängstigend ist, da er mich zuletzt am Freitag gesehen hat und auch sonst sehr oft sieht. Er hat einfach durch mich durchgeblickt und danach gesagt: „Wenn du nicht gewunken hättest, ich hätte dich nicht erkannt.“
Ein gutes Gefühl, nicht mehr erkannt zu werden. Ich fühle mich sicher darin.

Gestern waren Izzie und ich bei unserer Grossmutter und haben ihr geholfen Bücher zu sortieren. Ich liebe es, mich durch alte Bücher zu wühlen. Ich lese jetzt auf Empfehlung des Juristen hin: „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ von Dostojewskij. Am Wochenende hab ich jemanden kennengelernt, der Zahlen als Farben sieht. Er sagt, ich hätte ne ausgeglichene Telefonnummer. Kein schlechter Trick!
„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“ (Albert Einstein)

Ohne Hoffnung geht gar nichts!

Mike sagt, es gäbe fünf Dinge, die man haben muss (oder nicht verlieren sollte)  zum Glück. Die will ich dir natürlich nicht vorenthalten – vor allem, da 2010 ja mein Glücksjahr ist und damit auch deins, denn Glück färbt ab:

  1. Neugierde
  2. Begeisterung
  3. Sozialkompetenz
  4. Dankbarkeit
  5. Hoffnung

Punkt 5 (Hoffnung) hatte ich zwischenzeitlich vergessen gehabt, Mike musste mir auf die Sprünge helfen, was er mit einem Kopfschütteln getan hat (O-Ton: „Ohne Hoffnung geht doch nichts!“).

Auch wir Davongekommen erholen uns nie ganz

Hach. War das schön! Heute bin ich an der Sonne gesessen und hab Kaffee getrunken.

Am Mittwochabend hab ich mich mit Mike getroffen. Mike hat sich gerade in einer Zwischenwelt befunden. In einer Woche fliegt er zurück nach Indien, wo er wohnt. Wir haben dann über dies und das geredet und darüber, wie es ist, wenn man seine Zähne in Hälse schlägt und er zitierte dann Kehlmann, mit einem verschmitzten Lachen: „Auch wir Davongekommen erholen uns nie ganz von der Nähe der Fremde.“ Er war der Meinung, dass dieses Zitat auf mich zutrifft, eigentlich sei es ja geografisch gemeint, könne aber durchaus auch auf die innere Geografie, also auf die Orte in Menschen angewendet werden und somit passe es sehr gut zu mir.

Ich denke mir, dass er damit wohl Recht hat, da ich mich wirklich nie ganz erhole. Dass ich mich immer auf die grösst mögliche Fremde einlasse, durch die Nähe aber, die Fremdheit nie als diese wahrzunehmen vermag. Die Diskrepanz also ist es, die die Haut aufreisst und hässliche Narben hinterlässt.

Die Geister, die ich rief

Im „Zauberlehrling“ von Goethe sagt eben dieser: „Die ich rief, die Geister, / Werd’ ich nun nicht los.“
Und genau das ist gerade mein Problem. Ich weiss, ein luxeriöses Problem. So hab ich doch vor ein paar Wochen mein Vampirherz willkommen geheissen, hab mein Rucksäckchen geschultert und bin fröhlich in die Welt hinaus gezogen. Und wie das immer ist, wenn man so unbedarft und mit einem inneren Verlangen, das aber schlussendlich kein heisses Verlangen ist, durch die Welten zieht, trifft man auf Geister, die man dann nicht mehr los wird. Und jetzt, jetzt werde ich meiner selbst nicht mehr gerecht, versuche Brände zu löschen, die ich selbst entfacht und dabei ist mir latent schlecht. Was auch typisch ist, dass mein Körper ausschlägt, wie ein Pferd, das von einer Biene gestochen. *bläh*

Ich bitte dich nun also, Meister, komm und hilf mir. Bei Goethe geht das so:
„In die Ecke,
Besen! Besen!
Seid’s gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.“

I LOVE MATTERHORN

Grosse Liebe Matterhorn

Grosse Liebe Matterhorn

Es gibt Dinge, die liebt man für immer. Da zerbricht die Liebe nicht oder geht auch nicht auf dem Weg verloren. Eine solche Liebe ist meine Liebe zum Matterhorn. Ich könnte es stundenlang anstarren. Und hab es schon stundenlang angestarrt. Seit meiner Geburt starre ich also jedes Jahr mindestens einmal diesen Berg an. Und kann es nicht fassen, wie schön er ist. Noch immer nicht. Ich weiss, es ist nur ein Berg. Dieser Berg aber ist er für mich die ultimative Darstellung von Perfektion und Schönheit. Als ich ein Kind war – unterwegs Richtung Pupertät – hab ich immer den Platz auf dem Sofa meines Göttis eingenommen, wo man den Berg so wunderbar hat sehen können und hab Tagebuch geschrieben. Irgendwie kann man sehr gut denken, wenn man das Matterhorn anstarrt.

Vielleicht ist das ja sowas wie ein Fluch. Wenn man unter dem Matterhorn geboren wurde, pflanzt es einem diese grosse Liebe ins Herz, die man niemals wieder los wird. Und so ist man dann wie ein Lachs, der den Fluss aufwärts schwimmt – grosse Beschwerden und Gefahren auf sich nehmend – nur um an den Ort seiner Geburt zurückzukehren. Das Gute ist: Man ist niemals, niemals, niemals heimatlos.

Destroy Mode: ON

Obwohl es mir heute wirklich, wirklich schlecht geht und ich so was von einem Psycho-Kater habe (einen regulären Körper-Kater hab ich zum Glück nicht), war dieses Wochenende doch einfach legendär. Man kann sagen, dass ich den Zerstörungsmodus definitiv an hatte und ihn auch zu keinem Zeitpunkt ausgeschaltete. Angefangen hat es am Donnerstag, da hatte Häschen Geburtstag. Wir waren in der zweiten Heimat, haben die Jukebox mit Geld gefüttert und Mr. Fox hat uns Shot nach Shot serviert. Die paar Stunden Schlaf, die darauf folgten, waren traumlos und ziemlich kühl.

Am Freitag wurden Badana und ich von einem aggressiven, kleinkarierten Sportlehrer aus dem Aquafit geschmissen, was uns unverhofft mehr Zeit für Schönheitspflege verschaffte. Danach sind wir nach Deutschland gereist. Genauer: Nach Ochsenhausen. In Ochsenhausen verbrachten wir eine zauberhafte Nacht im Kuhstall. Wir tanzten und tanzten und tanzten. Badana hat sich dann mit zwei menschlichen Bananen fotografieren lassen und ich hab morgens um 7 im Taxi erfahren, wie es so ist, wenn Geruch und Gefühl so gar nicht zusammenpassen. Am Samstagmittag waren wir dann wieder on the road und kamen gerade noch rechtzeitig zum „Stolze unter Dach“. Wo das Trio from Hell mit Gästen spielte. Dort hatte ich dann ein sehr angeregtes Gespräch mit Goldmund über Schönheit und darüber, wie es so ist, wenn man nur Anfänge lebt. Goldmund lebt nur die Anfänge – die Enden lebt er nicht. Was ich faszinierend finde. Wie lange muss eine Tusenbank sein, um all die vielen Anfänge darauf platzieren zu können?
Früh am Morgen bin ich dann mit Mr. Fox im McDonalds gesessen, er hat sein zweites McFlurry gegessen und ich war unglaublich froh, dass mein Bett ganz in der Nähe steht, dass ich endlich würde schlafen können. Sonntag hat mich dann Dr. Fritz besucht und mir ein riesiges Advokatenpelztier in den Kopf gepflanzt. Dazwischen war es sehr schön und warm. Und dann war Montag und ich konnte auf – sage und schreibe – gerade mal 18 Stunden Schlaf verteilt auf vier Nächte zurückblicken, was mir dicke Augen, unglaublich hässlich abgesplitterten Nagellack und einen Psychokater vom Feinsten eingebrockt hat.
Und wenn ich gefragt werde, ob solche Zeitreisen im Rausch und auf der Überholspur nicht bloss Flucht sind, werde ich mit Schulterzucken antworten. Denn, wer weiss das schon. Wer weiss das schon so genau – wir sind doch alle bloss Diener unserer Selbst.

Wundersame Tage

Es gibt sie. Die sehr seltsamen und wundersamen Tage in unserer Leben. Und meistens geschehen sie dann, wenn man sie unter keinen Umständen erwartet. Es ist so, dass man immer mal wieder über sein Leben nachdenken sollte. Man sollte sich immer mal wieder fragen: Soll ich leben oder eben nicht leben? Weil diese Freiheit ja eben zum Leben gehört. Die aktive Entscheidung, ob man sein soll oder nicht. (Sein oder nicht sein, dass ist hier die Frage.)
Heute war also so ein Tag, ich habe mich sehr ernsthaft gefragt, ob ich sein soll. Am besten funktioniert das, wenn gewisse Komponenten gegeben sind. Man nehme also vorgängig eine gute Diskussion, die einen zum Denken anregt (so wie ich heute die Drehbuchentwurf-Diskussion für einen Kurzfilm). Man nehme möglichst garstiges oder aber extremes Wetter, wie grosse Hitze, sehr starker Regen oder gar Sturm (oder so wie bei mir heute Schneefall und grosse Kälte). Man nehme ein zwei Schluck Alkohol (oder so wie ich heute drei Glas Weisswein). Man gehe dann also nach der sehr anregenden Diskussion durch möglichst unpersönliche Räume (oder so wie ich heute durch drei verschiedene Bahnhöfe, Rolltreppe rauf, Treppe runter, Gänge entlang, an Geleisen vorbei). Man höre möglichst lustige oder aber starke Lieder mit viel, viel, viel Beat. Man sehe in viele Gesichter fremder Menschen. Und dann – genau dann – frage man sich: Will ich leben? Will ich wirklich leben? Man sitzt dann also in einem Bahnhof, später am Abend, ganz allein und trinkt ein Bier (weil man gerade den Zug verpasst) und beantwortet diese sehr ernsthafte Frage. Und heute, heute habe ich gelächelt. Nein, ich habe gegrinst und habe die Frage mit „Ja!“ beantwortet. Und als ich mir die Frage beantwortet habe, passierte das kleine Wunder im Alltag. Hört: Ich ging also mit der Zuversicht von jemandem, der gerade „Ja!“ gesagt hat, durch den Bahnhof und bog ich in den Bahnsteig ein, wo mein Zug fuhr. Der Zug war soeben eingefahren, ich ging einen Wagen entlang, weil ich erst in den zweiten Wagen einsteigen wollte – warum auch immer. Ich blicke also hoch, zum Oberdeck des Wagens und da schaut mich ein Mann an, direkt und klar. Ich hab mir nicht viel dabei gedacht, vielleicht sowas wie: „Oh, kenn ich den?“ Reflexartig hebe ich die Hand und winke ihm zu. Er winkt zurück, ich steige ein und setze mich zu ihm ins Abteil und frage: „Kennen wir uns?“ Er sagt: „Ich weiss es nicht.“ Ich blicke ihn an und lache: „Nein, wir kennen uns nicht.“ Und dann reden wir und finden es sehr schade, dass ich bald aussteigen muss und er fragt, ob ich noch etwas vorhabe und ob wir was trinken gehen und ich entgegne: „Nein, ich hab nichts mehr vor und ja, lass uns was trinken gehen.“ Wir tun also Gesagtes und reden und lachen und verstehen uns sehr gut. Ich begleite ihn zwei Stunden später wieder auf den Zug und er sagt, er möge meine Nase. Es gibt sie. Die sehr seltsamen und wundersamen Tage in unserer Leben. Und meistens geschehen sie dann, wenn man sie unter keinen Umständen erwartet. Gute Nacht!

Konsequenzdilemma

„Tit for Tat“ ist eine Strategie für ein Spiel im Sinne der Spieltheorie. „Tit for Tat“ ist wohl mit „Wie Du mir, so ich Dir“ zu übersetzen. Aaaaaaaaaaaaaaaaber so negativ, wie „Wie Du mir, so ich Dir“ gemeinhin aufgefasst wird, ist diese Strategie nicht. In der Spieltheorie bezeichnet „Tit for Tat“ die Strategie eines Spielers, der in einem mehrperiodigen Spiel im ersten Zug kooperiert und danach genauso handelt wie sein Gegenspieler in der jeweiligen Vorperiode. Hat letzterer zuvor kooperiert, so kooperiert auch der „Tit for Tat“-Spieler. Hat der Gegenspieler in der Vorrunde hingegen defektiert, so antwortet der „Tit for Tat“-Spieler zur Vergeltung ebenfalls mit Defektion. Allerdings ist, wenngleich das aus dem Namen nicht hervorgeht, der Spieler zu Beginn auf jeden Fall kooperativ. Es handelt sich also um eine freundliche Strategie. Wenn zwei „Tit for Tat“-Spieler aufeinander treffen, kooperieren sie immer.

Mir wurde mal erklärt, dass eine abgewandelte Form von „Tit for Tat“ die grössten „Gewinne“ erzielt: Sei kooperativ. Wirst Du aber verarscht gebe eine Warnung ab und kooperiere wieder. Wirst du erneut verarscht – trotz der Warnung – kooperiere nie wieder. Ich habe mir gedacht: Das lässt sich doch wunderbar aufs Leben übertragen!
Leider ist das nicht so einfach. Das sieht man ja schon bei der Kindererziehung. Wie oft hört man: „Wenn Du jetzt nicht sofort aufhörst damit – ich sage es jetzt ein letztes Mal – dann bekommst Du keine Schoggi!“ Und wie oft beobachtet man Eltern dann in ihrer Inkonsequenz und sie geben dem Kind Schoggi obwohl es nicht aufgehört hat. Ja, ja, es ist so eine Sache mit der Konsequenz. Oder wie Pier Paolo Pasolini mal gesagt haben soll: „Ich weiss sehr wohl, wie widersprüchlich man sein muss, um wirklich konsequent zu sein.“

60 Stunden Wochenende

"36 Stunden" im Tojo Theater in Bern

"36 Stunden" im Tojo Theater in Bern

Erneut ist ein ereignisreiches Wochenende ins Land gezogen. Es hat damit begonnen, dass Badana und ich am Freitagabend nach Bern gefahren sind ins Theater. Wir haben uns das fantastisch gute Stück „36 Stunden“ von Ödön von Horváth geschaut. Die Inszenierung war der Hammer und die Schauspieler haben wirklich überzeugt. Ein echter Genuss. Die Heimfahrt dann kam einem Kulturschock gleich. Mit einer Bande junger Menschen, die ausser Rand und Band, teilten wir einen Zugwagon.
Am Samstag haben Mr. Fox und ich die Stadt unsicher gemacht. Ihn hat seine neue Kamera begleitet. So gibt es nun also Fotos von mir vor Tellern und Töpfen im Einkaufshaus, auf Zebrastreifen, auf Plätzen und an Enden, hoch über dem Fluss und vor Caféhausspiegeln. Der Samstagabend verbrachten wir sicher und warm in unserer zweiten Heimat. Dort hab ich ein Gespräch mit Milan über Geschichte geführt. Ich hab ihm dann die Lektüre „An die Nachgeborenen“ von Bertolt Brecht empfohlen.
(„Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut
In der wir untergegangen sind
Gedenkt
Wenn ihr von unseren Schwächen sprecht
Auch der finsteren Zeit
Der ihr entronnen seid.“)

Nach relativ wenig Schlaf haben wir uns dann in die Sonntags-Brunch-Menschenmassen gemischt und über die Frage diskutiert, was wir unseren Eltern wie auch uns selbst vorwerfen könnten. Mir kam nur eines in den Sinn: Zu achtlos und vor allem auch zu sorglos mit der Liebe umgegangen zu sein. Der Zauberlehrling war mal wieder bezaubernd und hat Dinge gesagt wie: „Ich habe mich… ähm… die letzen Tage… der Krankheit gewidmet…“ Und zum Schluss bin ich gestern Abend spät an der Sihl gestanden und hab erfahren, dass fliessendem Wasser zuzuhören glücklich macht.